Schwarzes Wochenende: Neun Motorrad-Fahrer verlieren bei Unfällen ihr Leben

Schwarzes Wochenende: Mindestens neun Motorradfahrer haben am vergangenen Wochenende in Deutschland bei Unfällen ihr Leben verloren.
Schwarzes Wochenende: Mindestens neun Motorradfahrer haben am vergangenen Wochenende in Deutschland bei Unfällen ihr Leben verloren.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Berlin. Mindestens neun Motorrad-Fahrer sind am Wochenende in Deutschland gestorben. Die meisten Unfälle seien in Kurven passiert. Viele Motorradfahrer stießen mit Autos zusammen.

Ein 20-jähriger Motorrad-Fahrer ist am Samstag bei Drachhausen in Brandenburg aus bislang noch ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Ähnlich erging es einem 21-jährigen Biker bei Kißlegg in Baden-Württemberg. Er geriet in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Auto. Auch er verstarb noch an der Unfallstelle.

Motorrad-Fahrer stoßen mit Autos zusammen

Ähnlich verunglückten auch ein 45-jähriger Motorrad-Fahrer bei Wahnebergen in Niedersachsen, ein 52-Jähriger bei Finnentrop in Nordrhein-Westfalen sowie ein 41-Jähriger bei Emmingen in Baden-Württemberg.

-----------------------------------------------

Mehr Themen:

Drei Weltkriegsbomben in Dortmund gefunden: Autobahn muss drei Stunden gesperrt werden

Autofahrer bestellt im Drive-In - beim Blick auf den Beifahrersitz ruft die Mitarbeiterin sofort die Polizei

Android-Hammer! Google entzieht Huawei die Lizenz - mit drastischen Folgen

-----------------------------------------------

In Donnersdorf in Bayern verunglückte laut Polizei ein 34-jähriger Motorrad-Fahrer, weil eine Autofahrerin ihm beim Abbiegen die Vorfahrt genommen hatte. Ein 36-jähriger Biker starb bei Saalfeld in Thüringen, nachdem ein Transporter auf die von ihm benutzte Straße auffuhr. Im niedersächsischen Saterland erfasste ein Auto einen 30 Jahre alten Motorrad-Fahrer. In Helbedündorf in Thüringen verstarb wiederum ein 63-Jähriger, weil er mit seinem Motorrad auf ein Auto auffuhr.

2018: Zahl der tödlichen Unfälle steigt

Im vergangenen Jahr sind nach zwei Jahren Rückgang wieder mehr Menschen auf deutschen Straßen bei Unfällen ums Leben gekommen. Das Statistische Bundesamt sprach im Februar von 3265 Verkehrstoten - ein Plus von 2,7 Prozent. Grund für den Anstieg ist laut Polizei eine Zunahme bei den getöteten Fahrrad- und Motorrad-Fahrern. 699 Motorrad-Fahrer starben 2018, das sind neun Prozent mehr als im Jahr zuvor. (abr mit dpa)

 
 

EURE FAVORITEN