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Riverdance-Erfinder Flatley gibt Frauen einen Korb

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München. 

Michael Flatley gehört zu den weltbesten Tänzern. Kein Wunder, dass manche Frau gerne mal mit ihm übers Parkett fliegen würde. Doch der Erfinder irischer Stepptanzshows wie „Riverdance“ gibt Frauen einen Korb.

Der virtuose Tänzer Michael Flatley, Erfinder irischer Stepptanzshows wie „Riverdance“, lässt sich nicht zum Tanzen auffordern. Wenn eine Frau mit solch einem Wunsch an ihn herantrete, sage er grundsätzlich Nein, erklärte er der Illustrierten „Bunte“ laut einer Vorabmeldung von Mittwoch. Seinen besonderen Tanzstil hat er selbst erfunden.

„Ich habe auch nie in Clubs oder Discos getanzt. Michael Schumacher sagt ja auch keiner, er soll Boot- oder Radrennen fahren.“ Der 52-Jährige geht ab November mit seiner Show „Lord of the Dance“ in Deutschland auf Tour. Zu seinem Alter meinte Flatley: „Wäre ich ein Rennpferd, hätten sie mich längst eingeschläfert.“

Ins Guinness-Buch der Rekorde schaffte er es mit der Kunst, 35 Mal pro Sekunde den Boden zu berühren. „In meinem Job muss man Schmerz wie einen alten Freund sehen, dann ist es halb so schlimm“, sagte Flatley. Vor vier Jahren habe er wegen eines chronischen Erschöpfungssyndroms sechs Monate das Haus nicht verlassen.

Auch sein Gehör habe „ein bisschen was abbekommen, aber dieser Rhythmus weckt alles in mir; manchmal fühle ich mich wie ein General, der eine Armee anführt“. Seit 2006 ist er mit der Tänzerin Niamh O?Brian verheiratet. „Ich habe quasi meine beste Freundin geheiratet“, sagte er laut „Bunte“. „Sie weiß, dass ich ein schrecklicher Weiberheld bin, ab und an zu viel Guinness trinke und ein Workaholic bin. Das treibt mich nun mal an als Mann.“ (dapd)