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Rätsel um Krankheit von Prinz Laurent

Brüssel. 

Prinz Laurent von Belgien ist zwar wieder aus dem künstlichen Koma erwacht, in das die Ärzte ihn versetzt hatten, aber er scheint alles andere als gesund zu sein. „Ich werde die Krankenakte meines Mannes nicht für Sie öffnen“, antwortete die Gattin von Prinz Laurent, Prinzessin Claire, auf eine Frage, woran ihr Mann denn leide.

Das nährte neue Spekulationen über die Erkrankung des 50-jährigen Prinzen, der in der vergangenen Woche plötzlich in ein Brüsseler Hospital gebracht werden musste. Erst hieß es seitens des Hofes, der jüngere Bruder von König Philippe sei sehr „erschöpft“, dann wurde offiziell mitgeteilt, er leide an einer „schweren Lungenentzündung“. Später wiederum wurde betont, der Gesundheitszustand von Prinz Laurent sei „eine Privatangelegenheit“.

Seither nehmen die Gerüchte zu. Belgien stellt sich die Frage: Woran leidet der Prinz eigentlich? Dass seine Eltern, König Albert II. und Königin Paola, die im vergangenen Jahr abdankten, ihre Titel aber weiterhin führen dürfen, ihren jüngsten Sohn bisher nicht im Krankenhaus besucht haben, schürt die Gerüchteküche weiter. Immerhin sind Ehefrau Claire und die drei Kinder regelmäßig am Krankenbett.

Möglicherweise leidet Prinz Laurent auch wieder an schweren Depressionen. Er muss regelmäßig Medikamente dagegen einnehmen, seit er vor 14 Jahren deshalb schon einmal in einer Klinik behandelt werden musste.

Damals hieß es offiziell, Prinz Laurent habe einen Burn-out.