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Bademeister packt bei „Stern TV“ aus: „Ab 13 Uhr dreht sich das Bad um“

Bei „Stern TV“ ging es am Sonntag um das Thema Gewalt in Freibädern. Ein Bademeister schildert erschreckende Szenen.

Bademeister
© IMAGO/Daniel Scharinger

RTL: So fing beim Sender alles an

Der private TV-Sender RTL ging am 2. Januar 1984 in Deutschland auf Sendung. Damals hieß der Sender RTL plus.

Es sind Zustände, die so nicht mehr tragbar sind. Der Sommer hat noch nicht einmal seinen Höhepunkt erreicht und trotzdem sind die Freibäder in Deutschland schon nahe an ihrer Belastungsgrenze. Allein an diesem Wochenende kam es in drei deutschen Freibädern zu Auseinandersetzungen. Trauriger Höhepunkt: In einem Bad nahe Karlsruhe wurde ein Bademeister krankenhausreif geprügelt. Ein Thema auch in der RTL-Sendung „Stern TV am Sonntag“.

Dort hatte „Stern TV am Sonntag“-Moderator Dieter Könnes gleich mehrere Personen zum Gespräch über die Zustände in deutschen Freibädern geladen. Besonders bewegend schilderte Jörg Augenstein die Geschehnisse, die sich bei bestem Wetter abspielen.

Bei „Stern TV“ geht es um die Gewalt in Freibädern

Augenstein ist Rettungsschwimmer und als Bademeister im Wartbergbad in Pforzheim tätig. Er beschreibt, dass sein Tag eigentlich zweigeteilt ist. In eine entspannte und eine dramatische Hälfte. Augenstein: „Wir fangen in der Frühschicht an um sieben Uhr, dann müssen wir erst einmal einige Sachen machen, bevor die Besucher kommen. Das ist ab 9.30 Uhr. Wie so ein heutiger Tag ausschaut. Sonntags ist es sehr unterschiedlich vom Publikum. Wir haben morgens ein ganz anderes Publikum wie nachmittags. Wir haben morgens ein Publikum … wunderbar. Die Schwimmer, die Kinder mit den Großeltern, alles perfekt, alles läuft. Ab circa 13 Uhr dreht sich das komplette Bad um in eine andere Situation. Andere Besucher. Auf gut deutsch gesagt …“

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An dieser Stelle unterbrach ihn RTL-Moderator Könnes. „Dann werden sie vom Bademeister zum Securitydienst“, warf er dazwischen. Nicht ganz. Er könne zwar alles machen, allerdings habe das Bad eigenes Sicherheitspersonal. Drei Personen seien dafür am vergangenen Sonntag (25. Juni 2023) abgestellt worden.


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Vor zehn oder 15 Jahren sei es noch nicht so extrem gewesen, schildert der Rettungsschwimmer. Es sei zwar immer mal zu Zwischenfällen gekommen, „aber so extrem und vor allem so massiv und das tagtäglich, das ist das Problem.“

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