München Tierpark: Nashorn soll Pediküre bekommen – doch DAMIT macht es seinen Pfleger ratlos

Panzernashorn Rapti im Tierpark München macht es ihrem Pfleger nicht immer leicht. (Symbolbild)
Panzernashorn Rapti im Tierpark München macht es ihrem Pfleger nicht immer leicht. (Symbolbild)
Foto: imago images / STL

München. Bei über 18.000 Tieren im Tierpark „Hellabrunn“ in München gibt es immer etwas zu tun. Genug Stoff also für die langjährige ARD-Sendung „Nashorn, Zebra und Co.“, die den Pflegerinnen und Pflegern bei ihrer Arbeit über die Schulter blickt.

Doch wenn die Kameras die Pfleger im Tierpark München auf Schritt und Tritt begleiten, fangen sie natürlich auch mal Momente ein, in denen nicht alles so funktioniert wie geplant – so wie bei Pfleger Saschas Besuch bei Panzernashorn Rapti.

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Tierpark München: Nashorn soll Fußpflege bekommen

Denn eigentlich kommt Sascha mit guten Absichten zu der massigen Dickhäuterin. Rapti soll eine Pediküre erhalten. Doch es gibt ein Problem: Die letzte Fußpflege liegt bereits einige Jahre zurück – und die entsprechenden Kommandos, die Rapti dazu bringen sollen, sich hinzulegen, hat die Nashorndame offenbar nicht mehr ganz auf dem Schirm.

„Wir haben das ein paar Jahre nicht so intensiv gemacht und jetzt müssen wir das erst wieder mit ihr trainieren“, meint Pfleger Sascha. Er tippt Rapti mit dem Zeigefinger gegen den Hintern und wiederholt immer wieder die Anweisung: „Down. Mach mal Down.“ Und zuerst sieht die Reaktion des Nashorns ganz vielversprechend aus.

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Das ist der Tierpark Hellabrunn in München:

  • Der Münchner Tierpark Hellabrunn wurde 1911 gegründet
  • In dem Tierpark leben über 18.000 Tiere
  • Hellabrunn beherbergt 740 verschiedene Tierarten
  • 2018 verzeichnete der Park rund 2.680.201 Gäste
  • Der Eintritt liegt für Erwachsene bei 15 Euro, für Kinder bis 14 Jahre bei sechs Euro

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Das rechte Hinterbein geht leicht nach hinten... Doch damit sind Raptis Hinlege-Bemühungen bereits beendet. Stattdessen macht sie etwas, was Sascha völlig ratlos zurücklässt: Sie beginnt, sich im Kreis zu drehen!

Pfleger Sascha verzweifelt an Nashorndame Rapti

Sascha kann nur noch entnervt dreinschauen. „„Magst du gar nicht mitarbeiten heute? Gar keine Lust?“, fragt er verzweifelt. Aber Rapti macht gar keine Anstalten, sich dem Willen des Pflegers zu beugen. Den Pediküre-Termin können Pfleger und Tier heute also erstmal vergessen.

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Pfleger Sascha zufolge sind aber nicht alle Zootiere diesbezüglich so unkooperativ. „Elefanten sind da einfacher, denn die kennen das Prinzip einer Rangordnung“, erklärt er. Einzelgänger wie Nashörner folgen da offenbar lieber ihrem eigenen Willen. (at)