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„Die Toten Hosen“ in Düsseldorf: Campinos ergreifende Erinnerung an seinen Vater – „Werde ich ihm nie vergessen“

„Die Toten Hosen“ in Düsseldorf: Campinos ergreifende Erinnerung an seinen Vater – „Werde ich ihm nie vergessen“

„Die Toten Hosen“ in Düsseldorf: Campinos ergreifende Erinnerung an seinen Vater – „Werde ich ihm nie vergessen“

„Die Toten Hosen“ in Düsseldorf: Campinos ergreifende Erinnerung an seinen Vater – „Werde ich ihm nie vergessen“

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Es ist eine ganz besondere Beziehung, die „Die Toten Hosen“ und Düsseldorf verbindet. Es ist Liebe. Aus Liebe pilgern Zehntausende schon am frühen Nachmittag in Richtung Stadion. Aus Liebe singen sie jede einzelne Strophe mit. Aus Liebe sieht man an diesem Freitagnachmittag mehr Tote-Hosen-Shirts auf der Düsseldorfer Luxusmeile Kö als Louis-Vuitton-Taschen. Jeder der schon einmal hier war, weiß, wie bemerkenswert das ist.

Doch wie jede Liebe kommt auch die Liebe zwischen den Tosen Hosen und ihrem Düsseldorf nicht ohne Leid aus. Es war das tausendste Konzert der Band, das sich wie kein anderes in das Gedächtnis von Frontmann Campino gebrannt hat.

„Die Toten Hosen“ in Düsseldorf: Gedenken an Campinos Vater und das schlimmste Konzert ihrer Karriere

Ein Konzert, das ihn an auch beim mittlerweile 76. Auftritt in der NRW-Landeshauptstadt wieder einholt. Es war das Konzert, bei dem ein 16-jähriges Mädchen im Gedränge des Düsseldorfer Stadions, das damals noch Rheinstadion hieß, starb. 300 weitere Menschen wurden verletzt. Die Band musste den Auftritt trotz des Dramas zu Ende bringen. Die Polizei fürchtete sonst noch mehr Verletzte. Noch mehr Tote.

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Das sind „Die Toten Hosen“:

  • „Die Toten Hosen“ haben sich im Jahr 1982 in Düsseldorf gegründet
  • Die Band besteht aus Campino (Sänger), Andreas von Holst (Gitarre), Michael Breitkopf (Gitarre), Andreas Meurer (Bass) und Vom Ritchie (Schlagzeug)
  • Auf der „ALLES AUS LIEBE“-Tour feiert die Band ihr 40-jähriges Bestehen

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Am Freitag erinnerte sich Campino an den Auftritt vor 25 Jahren. „Immer wenn wir hier spielen, muss ich auch an meinen Vater denken“, sagte der 60-Jährige sichtlich angefasst. Er sei es gewesen, der sich im Juli 1997 als Erstes in die Garderobe der Band gekämpft hatte. Sie hätten alles getan, was sie hätten tun können, habe er damals gesagt, so Campino. „Diese Begegnung in der Garderobe werde ich ihm nie vergessen.“

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Mehr zu „Die Toten Hosen“:

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Zwei Monate später starb Campinos Vater im Jahre von 80 Jahren. Ihm zu Ehren schrieb der Sänger „Draußen vor der Tür“. Ihm zu Ehren spielt die Band die Ballade an diesem Freitagabend in Düsseldorf. Es ist ergreifend. Pure Gänsehaut.

Der emotionale Höhepunkt eines Abends, an dem die Düsseldorfer sich und ihren 45.000 Fans im restlos ausverkauften Stadion wieder eines bewiesen: An Tagen wie diesen, ist noch lange kein Ende in Sicht.