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Bürgergeld-Familie bekommt täglich Besuch vom Amt: „Man gewöhnt sich dran“

Sandra und ihr Mann Tino bekommen Bürgergeld. Doch die Familie bekommt täglich Besuch vom Amt. Mittlerweile Alltag für die Rostocker.

© RTLZWEI / UFA SHOW & FACTUAL

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Der Spartensender RTL Zwei ist für seine bunten Unterhaltungs-Sendungen bekannt. Wir zeigen dir die Highlights im Programm des TV-Senders.

Sechs Kinder hat Bürgergeld-Empfängerin Sandra. Dazu kommen zwei Enkelkinder. Ihr jüngster Sohn Dave-Martin ist anderthalb Jahre alt. Gemeinsam mit ihm und Partner Tino lebt die 39-Jährige in Rostock Groß-Klein. Einer Plattenbausiedlung. Hier leben die, die nicht so viel haben.

Seit einiger Zeit bereits begleitet das Team der RTL-Zwei-Armutsdokumentation „Hartz und herzlich“ die Bürgergeld-Familie, zeigt den Versuch von Sandra und Tino auf, dem kleinen Dave-Martin ein möglichst schönes Zuhause zu bieten. Zeigt aber auch, dass unterschiedlichste Ämter ein strenges Auge auf die beiden geworfen haben.

Bürgergeld-Familie bekommt Besuch vom Amt – täglich

Ein Faktor, der sich auch auf die Gesundheit der 39-Jährigen ausschlägt. „Ich werde mir einen Psychologen jetzt suchen und werde dann gegen das Jugendamt vorgehen. Weil das Jugendamt macht mich seelisch kaputt“, hatte Sandra bereits in einer vorherigen Folge deutlich gemacht.

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Sie kriege bereits Panik, wenn es klingele, berichtete Sandra. Und das tut es ziemlich häufig, wenn man den Ausführungen der sechsfachen Mutter glaubt. „Jeder Tag kommt irgendeiner von der Familienhilfe, oder Hebamme oder irgendwas da. Ist im Moment eine kleine Auflage vom Amt. Mittlerweile gewöhnt man sich schon dran“, sagt Sandra.

Familie will nach Ostfriesland ziehen

Doch die Familie hat noch andere Probleme. Sie will gerne weg aus Rostock. Ostfriesland soll das neue Domizil der Bürgergeld-Empfänger werden. Doch bislang hatten sie kein Glück bei der Wohnungssuche. Und so zehren die vielen Besichtigungen am Budget der Familie. Schließlich muss man ja auch immer irgendwie nach Ostfriesland kommen.


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„Wir brauchen für eine Tour hin 100 Euro, Rücktour nochmal 100 Euro. So sind 200 Euro pro Tour weg. Das geht gar nicht. Das kriegen wir mit dem Geldbeutel nicht hin“, rechnet Sandra vor. Dann bleibt nur zu hoffen, dass sich die richtige Wohnung rasch findet und die Familie damit auch Ruhe hat.