„Bares für Rares“: Skandal um Fake-Vorwürfe – ZDF-Stars packen aus

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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Seit stolzen acht Jahren läuft „Bares für Rares“ nun schon im ZDF. In der Trödelshow werden die schönsten, ältesten und skurrilsten Raritäten präsentiert.

Doch wie viel davon ist abgesprochen oder gar fake? Den „Bares für Rares“-Experten wird mittlerweile vorgeworfen, dass sie schon vor der Aufzeichnung der Sendungen heimlich die Objekte unter die Lupe nehmen dürften.

„Bares für Rares“-Experten sprechen Klartext: So viel Zeit haben sie wirklich vor der Expertise

Das sei jedoch völliger Quatsch, wie die „Bares für Rares“-Stars Wendela Horz und Albert Maier in der „Webtalkshow“ von Moderator Nico Gutjahr betonen. Erst dann, wenn die Fernsehkameras angehen, bekommen die Experten der Trödelshow die Raritäten zum allerersten Mal in die Hände.

Die einzigen Sekunden, in denen man bereits vor der offiziellen Expertise einen Blick auf die Ware werfen dürfe, seien die, in denen der Verkäufer gerade noch vor Ort von Moderator Horst Lichter interviewt werde.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Die Anmeldung erfolgt online
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Zu denen gehören unter anderem Daniel Meyer, Fabian Kahl oder Susanne Steiger

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Bares für Rares“-Experten verraten: „Manchmal dürfen wir vorher ein Foto sehen“

Dass die Experten wirklich jedes Detail aus dem Kopf erkennen können und zu deuten wissen, erscheint vielen Zuschauern dennoch seltsam. Ganz richtig ist dies nämlich nicht, wie Maier und Horz verraten: „Manchmal haben wir Glück und dürfen vorher ein Foto sehen.“

Im Vorfeld dürfen sich die Experten demnach zumindest das Bild, das die Verkäufer zu ihrer Bewerbung anhängen müssen, ansehen, um sich einen groben Überblick zu verschaffen.

Beschädigungen, die den geschätzten Wert einer Rarität massiv beeinflussen, oder Kopien von Kunstwerken seien darauf allerdings trotzdem nicht auszumachen. „Man muss es in die Hand nehmen, man muss es fühlen, man muss es genau anschauen“, erklärt Albert Maier.

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Mehr zu „Bares für Rares“:

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Die tatsächliche Expertise findet also erst vor den Kameras statt. „In die Hand bekommen wir es wirklich – ich schwöre – zum ersten Mal in der Sendung“, stellt Wendela Horz in der „Webtalkshow“ klar.

Auch Händlerin Esther Ollick hat sich bereits zu den Fake-Vorwürfen geäußert. Was sie dazu zu sagen hatte, kannst du hier nachlesen.