Oscars 2019: Ärger bei ProSieben – Reporter Steven Gätjen wütend auf rotem Teppich

Steven Gätjen musste bei den Oscars 2019 einige Enttäuschungen hinnehmen.
Steven Gätjen musste bei den Oscars 2019 einige Enttäuschungen hinnehmen.
Foto: Imago

Es ist das Highlight der Filmbranche in jedem Jahr. Bei den Oscars 2019 war wieder einmal die Créme de la Crème der Schauspiel-Stars am Start.

Und mittendrin Steven Gätjen, der als Reporter vom roten Teppich für den in Deutschland übertragenden Sender ProSieben berichtete.

Oscars 2019: ProSieben-Reporter Steven Gätjen kriegt keine Stars vor die Kamera

Doch die Oscars 2019 dürfte Gätjen in unguter Erinnerung behalten.

Denn irgendwie wollte es nicht so recht klappen, mit seinem Unterfangen einen Weltstar vors Mikro zu holen.

Gätjen war direkt neben den zwei großen amerikanischen TV-Sendern postiert. Während die reihenweise Stars wie Bradley Cooper und Lady Gaga interviewten, ging Gätjen meist leer aus.

Irgendwann äußerte der ProSieben-Reporter dann seinen Frust über die vergeblichen Versuche, einen großen Star vor die Kamera zu bekommen: „Links und rechts ist dieses Jahr etwas schwierig, weil sie nicht the name of the game verstehen.“

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Eigentlich sollen die Schauspieler auch anderen TV-Sendern für Interviews zur Verfügung gestellt werden.

Doch die Manager der Stars machten sich in der Oscar-Nacht herzlich wenig aus diesem ungeschriebenen Gesetz. Und so blieb für Gätjen nur Rami Malek. Der als bester Hauptdarsteller ausgezeichnete Schauspieler gab ProSieben ein Interview.

Gätjen blieben ansonsten nur die deutschen Stars von „Werk ohne Autor“, die bei der Auszeichnung des besten nicht englischsprachigen Filmes allerdings leer ausgingen.

Immerhin eine Deutsche durfte sich über eine Oscar-Beteiligung freuen. Die Essener Tatort-Kommissarin Florence Kasumba (42) spielte im Marvel-Spektakel „Black Panther“ Dora Milaje.

Und Gätjen. Der kündigt fürs nächste Jahr Besserung an: „In Zukunft werden wir noch lauter, noch gnadenloser sein.“

Das sind die Oscar-Gewinner 2019:

  • Bester Film: „Green Book - Eine besondere Freundschaft“
  • Beste Hauptdarstellerin: Olivia Colman („The Favourite - Intrigen und Irrsin“)
  • Bester Hauptdarsteller: Rami Malek („Bohemanian Rhapsody“)
  • Beste Regie: Alfonso Cuarón („Roma“)
  • Beste Nebendarsteller: Regina King („Beale Street“)
  • Bester Dokumentarfilm: „Free Solo“
  • Bester nicht englischsprachiger Film: „Roma“ (Mexiko)
  • Bester Animationsfilm: „Spider-Man: A New Universe“
  • Bester animinierter Kurzfilm: „Bao“
  • Bester Dokumentar-Kurzfilm: „Period. End of Sentence“
  • Beste Kamera: „Roma“
  • Bester Filmsong: „Shallow“ aus „A Star is Born“
  • Beste Filmmusik: „Black Panther“
  • Beste visuelle Effekte: „First Man“
  • Bestes Originaldrehbuch: „Green Book - Eine besondere Freundschaft“
  • Bestes adaptiertes Drehbuch: „BlacKkKlansman“
  • Bester Life Action Kurzfilm: „Skin“
  • Bestes Kostüm-Design: „Black Panther“
  • Bestes Produktions-Design: „Black Panther“
  • Bester Schnitt: „Bohemanian Rhapsody“
  • Bestes Make-Up und beste Frisuren: „Vice - Der zweite Mann“
  • Bester Tonschnitt: „Bohemian Rhapsody“
  • Bester Ton: „Bohemanian Rhapsody“
 
 

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