Der kleine Mops sollte nur geimpft werden – doch dann passiert ein fataler Fehler

Ein Arzt soll den Mops Coco aus Versehen totgespritzt haben. (Symbolbild)
Ein Arzt soll den Mops Coco aus Versehen totgespritzt haben. (Symbolbild)
Foto: dpa

Würzburg. Eine Impfung ist eigentlich Routine – auch bei Hunden. Das dachte auch Frauchen Heike Weidinger-Fischer aus Unterpfleichfeld bei Würzburg, als sie ihre beiden Möpsen Coco (10) und deren Tochter Yuma (5) zum Tierarzt ging.

Doch Coco kam nicht mehr mit nach Hause – denn sie hat den Termin wegen eines fatalen Fehlers des Arztes nicht überlebt!

Zwei Spritzen des Narkosemittels Propofol töten Mops Coco

Wie Weidinger-Fischer der Bild erklärt, ist sie sich sicher: „Coco starb durch einen eindeutigen Arztfehler.“ Beim Routine-Termin habe der Tierarzt bemerkt, dass der Mops etwas am Zahn habe und sofort operiert werden müsse. Daraufhin habe er ihr Propofol gespritzt, ein Narkosemittel, an dem auch Michael Jackson gestorben war.

„Doch es ging nicht in die Vene, sondern ins umliegende Gewebe“, erklärt die 49-Jährige. Daraufhin soll der Tierarzt eine weitere Dosis verabreicht haben und Cocos Zustand habe sich dann zunehmend zu verschlechtern.

Das bemerkte auch die Erzieherin: „Ich bat den Arzt, sie zu intubieren, damit sie nicht erstickt. Das hat er abgelehnt. Daraufhin starb Coco.“

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750 Euro für Tod von Mops Coco

Heike Weidinger-Fischer habe sich nach dem tragischen Tod ihrer Hündin an die Klinik gewandt. „Die sagten nur, man könne den Fall jetzt nicht mehr rekonstruieren“, sagt sie. Und noch schlimmer: „Der behandelnde Arzt meinte, wir sollen uns doch ein neues Tier kaufen. Niemand entschuldigte sich.“

Um eine Gerichtsverhandlung zu vermeiden, habe die Versicherung des Arztes für den Tod des Hundes schließlich 750 Euro an Heike Weidinger-Fischer überwiesen. (cs)

 
 

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