DSDS-Kandidatin von Gericht verurteilt - wegen Körperverletzung und sexueller Belästigung

Melody Haase ist offenbar auf einer Kreuzfahrt völlig ausgerastet.
Melody Haase ist offenbar auf einer Kreuzfahrt völlig ausgerastet.
Foto: DB / imago/Agentur Baganz
  • TV-Sternchen Melody Haase wurde wegen Körperverletzung und sexueller Belästigung vor Gericht verurteilt
  • Grund war wohl ihr Ausraster auf einem Kreuzfahrtschiff
  • Sie soll einen Passagier getreten und ein 16-jähriges Mädchen begrapscht haben

Berlin.  TV-Sternchen Melody Haase, bekannt aus der Castingshow „DSDS“ und als nackte Kandidatin in „Adam sucht Eva“, wurde von einem Berliner Amtsgericht wegen Körperverletzung, Beleidigung und sexueller Belästigung verurteilt. Sie muss nun 3600 Euro zahlen. Grund war wohl ein Wutausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff Aida.

Melody Haase bekannte sich vor Gericht laut „Bild“ zunächst zu allen Anklagepunkten. Das brachte ihr eine Strafmilderung ein, weil die Richterin keine Zeugen vernehmen musste. Auch über ihren Anwalt ließ sie auf Anfrage des Blatts verlauten: „Die Vorwürfe sind in tatsächlicher Hinsicht zutreffend.“

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Melody Haase macht ambivalente Aussagen

Doch als sie den Gerichtssaal verließ, erklärte sie der „Bild“ zufolge vor der Gerichtstür: „Ich habe was zugegeben, was ich nicht getan habe. Es ist nicht alles so gelaufen.“

Vor Gericht bekannte sie sich zu dem detaillierten Ablauf ihres Ausrasters am 10. Februar 2017 auf der Aida im Hafen von Rotterdam: Sie soll dort um ein Uhr morgens einen Passagier geohrfeigt, beschimpft und getreten haben, nachdem dieser Andreas Gabaliers „Hulapalu“ gesungen hatte.

Auch die Begleiterin des Passagiers sei von Haase als „F*tze“ beleidigt worden. Daraufhin habe Haase ihr Haare ausgerissen und sie gewürgt. Weitere Passagiere, die zur Hilfe eilten, sollen dann ebenfalls traktiert worden sein.

Melody Haase gegrapschte wohl 16-Jährige

Schließlich soll sie ein 16-Jähriges Mädchen begrapscht und sexuell belästigt haben. Haase gibt zu ihrer Entschuldigung an, viel Alkohol getrunken zu haben. Ihr Anwalt erklärt dazu: „Meine Mandantin hat den Tag zuvor alkoholtrinkender Weise verbracht. Mit Eistee-Longdrinks, Whisky-Cola an der Bar … und Gratis-Tischwein, von dem sie ausgiebig Gebrauch machte.“

Die Sängerin meinte: „Ich habe mir nichts dabei gedacht. Ich hatte Urlaub.“ Wegen des Rausches habe sie nur noch schemenhafte Erinnerungen an den Vorfall. „Ich entschuldige mich noch einmal“, sagte sie schließlich. (leve)

 
 

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