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„Mein Kampf“-Ausgabe mit Hitler-Widmung in USA versteigert

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Two rare copies of "Mein Kampf" signed by the young Nazi leader Adolf Hitler, photographed on February 25, 2014 in Los Angeles, went under the hammer for $64,850 on February 27, 2014 in Los Angeles, auctioneers said. The two-volume set -- a first edition and a second edition -- of the future German Fuehrer's political manifesto had been estimated to go for $20-25,000 in a sale organized by Nate D. Sanders Auctions. AFP PHOTO/Frederic J. BROWN Foto: afp
Bei einer umstrittenen Online-Auktion in Kalifornien ist eine zweibändige Ausgabe des Hitler-Buches „Mein Kampf“ versteigert worden – der Autor selbst hatte sie signiert. Der Verkauf brachte mehr als drei Mal so viel Geld ein wie erwartet. Auch ein Mantel von Albert Speer gehörte zur Auktion.

Los Angeles. 

Eine signierte zweibändige Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ ist in den USA für 64.850 Dollar (rund 47.000 Euro) versteigert worden. Damit lagen die Bücher bei der Onlineversteigerung am Donnerstag deutlich über dem Mindestgebot von 20.000 Euro, den das Auktionshaus Nate Sanders in Los Angeles genannt hatte.

Beide Bücher enthalten den Angaben zufolge eine persönliche Widmung Hitlers für Josef Bauer, eines der ersten NSDAP-Mitglieder und Teilnehmer des erfolglosen Hitlerputsches 1923 in München. Den Angaben zufolge schenkte Hitler die Bücher Bauer wahrscheinlich zu Weihnachten. Elf Bieter beteiligten sich an der Auktion.

Hitler hatte nach dem Putschversuch während seiner Festungshaft mit der Arbeit an „Mein Kampf“ begonnen und die Schrift nach seiner Freilassung beendet. Die beiden Bände des Propagandabuches, in dem der spätere Diktator und Massenvernichter die nationalsozialistische Weltanschauung darlegte, erschienen 1925 und 1926.

Ledermantel von Albert Speer Teil der Auktion

Ebenfalls versteigert wurde ein Ledermantel von Hitlers Architekt und Rüstungsminister Albert Speer für 10.068 Dollar. Im Inneren des Mantels ist den Angaben zufolge Speers Name eingenäht. Außerdem beweise eine auf Speer ausgestellte Rechnung die Echtheit des Kleidungsstückes, erklärte das Auktionshaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte ein nicht identifizierter Soldat der Allierten den Ledermantel an sich genommen. (afp)