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Mareike Carrière erlag Krebsleiden

Hamburg. 

„Ach, Mareike“, schrieb ihre Kollegin Maria Ketikidou auf Facebook im Internet, „das Revier trauert um dich!“ Mareike – das ist Mareike Carrière. Ketikidou und Carrière waren Kolleginnen in dem Vorabend-Klassiker „Großstadtrevier“. Als Ellen Wegener bleibt Mareike Carrière einer treuen Fan-Gemeinde im Gedächtnis – als schmale, feinfühlige Polizistin, deren große, blaue Augen oft nicht glauben wollten, was sie sehen mussten. Die Mimin litt in den vergangenen Jahren an Krebs. Sie glaubte, die tückische Krankheit überwunden zu haben. Doch, böse Ironie des Schicksals, sie irrte. Sie verlor den Kampf gegen die Krankheit und starb im Alter von nur 59 Jahren.

Mareike Carrière war die jüngere Schwester ihres Schauspiel-Kollegen Matthieu Carrière. Geboren wurde sie in Hannover, doch in Lübeck wuchs sie auf. Die Schule liebte sie nicht, umso mehr indes die Schauspielerei. Bereits als Achtjährige trat Mareike Carrière als Schneewittchen auf. Schon als 16-Jährige wechselte sie zur Schauspiel-Schule.

Anschließend studierte sie in Paris Französisch und Englisch. Die Uni Sorbonne verließ sie mit einem Diplom als Übersetzerin.

Einem großen Publikum wurde die Schauspielerin in TV-Serien bekannt. Neben dem „Großstadtrevier“ spielte sich Mareike Carrière in der „Praxis Bülowbogen“ und in der „Schule am See“ in die Herzen der Zuschauer.