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Krebskranker CDU-Politiker Bosbach – „geht nicht um Heilung“

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6. Sitzung des Innenausschusses Foto: dpa
Der an Krebs erkrankte Politiker Wolfgang Bosbach (CDU) macht sich keine Hoffnungen mehr auf eine Heilung seiner Krankheit. Dem „Stern“ sagte Bosbach, er wolle sich keine unrealistischen Hoffnungen mehr machen. Der 61-Jährige sei zuversichtlich, die 2017 endende Wahlperiode zu Ende zu bringen.

Hamburg. 

Der an Prostatakrebs leidende Unions-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach will sich im Kampf gegen seine Krankheit nicht mit Tabletten vollstopfen. „Am Anfang hieß es, die Operation kann helfen. Hat sich zerschlagen. Dann Bestrahlung. Zerschlagen. Jetzt soll ich noch mehr Tabletten nehmen. Das mache ich nicht“, sagte der 61-Jährige dem Magazin „Stern“. „Ich mache mir keine Hoffnungen mehr, die unrealistisch sind.“

Bosbach sagte, bei ihm gehe es nicht mehr um Heilung, sondern nur noch um „etwas Lebensverlängerung“. Dennoch sei er zuversichtlich, dass er die 2017 endende Wahlperiode zu Ende bringen werde, sagte der stellvertretende Unions-Fraktionschef. Sein Arzt habe ihm gesagt, dies könne er „problemlos schaffen“.

Nach eigenen Worten probierte Bosbach auch Akupunktur, alternative Heilmethoden und angebliche taiwanesische Wundermittel aus – viel gebracht habe jedoch auch dies nicht. (afp)