Kampfhund auf Crack zerfleischt sein eigenes Herrchen

Ein Bullterrier hat im Crack-Rausch sein eigenes Herrchen getötet (Symbolfoto).
Ein Bullterrier hat im Crack-Rausch sein eigenes Herrchen getötet (Symbolfoto).
Foto: Imago
  • Auf Crack hat ein Bullterrier sein Herrchen angegriffen und getötet
  • Ein Toxikologe hat im Urin des Hundes große Mengen an Drogen festgestellt
  • Der Angriff ereignete sich bereits im März

London.  Ein Kampfhund, der in London sein Herrchen getötet hat, stand unter dem Einfluss von Crack. Das berichtet die britische „Daily Mail“. Demnach sei der Bullterrier durch die Drogen aggressiv geworden, was zu der Attacke geführt haben könnte, wie die Gerichtsmedizin jetzt festegestellt hat. Der Vorfall hatte sich bereits im März am Rande eines BBC-Dokudrehs ereignet.

„Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Hund Kokain gefressen hat und es ist anzunehmen, dass das eine zusätzliche Rolle im Verhalten des Hundes gespielt hat“, bestätigte der zuständige Gerichtsmediziner der „Daily Mail“. Crack wird aus Kokainsalz und Natriumhydrogencarbonat hergestellt und ist billiger als reines Kokain.

Filmcrew wollte den Hund noch abwehren

Bei dem Vorfall im März wollte die BBC eine Dokumentation unter anderem über den drogenabhängigen Mario Perivoitos drehen. Als er plötzlich einen Anfall erlitten habe, habe der Hund ihm mehrfach ins Gesicht, in den Nacken und Kehlkopf gebissen.

Zwar habe die Filmcrew versucht, das Tier von Perivoitos abzubringen. Doch die Hilfe kam zu spät. Der Mann habe enorm Blut verloren, zudem sei sein Kehlkopf komplett zerbissen gewesen. Er sei in einer Klinik an dem enormen Blutverlust gestorben. Zum Zeitpunkt des Angriffs sei die Kamera ausgestellt gewesen.

Drogen im Urin des Hundes

Ein Toxikologe sagte zu „Daily Mail“, dass im Urin des Hundes große Mengen an Morphium und Kokain festgestellt worden seien. Endgültig könne zwar nicht bewiesen werden, dass der Hund Perivoitos angegriffen hat, weil er unter Drogeneinfluss stand. „Das Tier war dadurch aber sehr gereizt und aufgewühlt“, sagte er weiter. Der Kampfhund soll eingeschläfert werden. (bekö)

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