Junge Frau stirbt bei Pfannkuchen-Wettessen für wohltätige Zwecke

Die Pfannkuchen bei einem Wettessen für wohltätige Zwecke wurden einer jungen Sozialarbeiterin zum Verhängnis.
Die Pfannkuchen bei einem Wettessen für wohltätige Zwecke wurden einer jungen Sozialarbeiterin zum Verhängnis.
Foto: imago stock&people / imago/JuNiArt
  • Für wohltätige Zwecke nahm die 20-jährige Caitlin Nelson an einem Pfannkuchen-Wettessen teil
  • Dabei verschluckte sie sich so heftig, dass sie keine Luft mehr bekam und starb
  • Für ihre Familie ist der Verlust besonders tragisch

Fairfield.  Tragischer Tod bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung der Sacred Heart Universitiy in Fairfield im US-Bundesstaat Connecticut: Die 20-jährige Caitlin Nelson ist bei einem Pfannkuchen-Wettessen gestorben. Das Wettessen am Donnerstag vergangener Woche war teil eines Wohltätigkeits-Dinners auf dem Campus.

Die junge Frau, die als Sozialarbeiterin an der Uni tätig war, verschluckte sich so heftig an einem Stück Pfannkuchen, dass sie keine Luft mehr bekam, wie die „New York Daily News“ online berichtet. Zuvor hatte sie etwa vier oder fünf Pfannkuchen gegessen, wie Augenzeugen berichteten. Dann sei sie zu Boden gefallen und habe angefangen, unkontrolliert zu zittern.

Studenten leisteten Erste Hilfe

Rettungskräfte, die zur Hilfe eilten, seien bei dem Versuch gescheitert, die Atemwege der jungen Frau freizubekommen. Auch Studenten, die sofort Erste Hilfe leisteten, hätten Caitlin nicht helfen können, sagte ein Polizeisprecher der Zeitung. Sie sei zwar noch ins Krankenhaus gebracht worden, dort wurde sie jedoch am Sonntag für tot erklärt. An der Uni gab es eine Trauerveranstaltung mit Kerzen zum Andenken an Caitlin.

Besonders tragisch für die Familie: Caitlins Vater war 2001 bei den Anschlägen vom 11. September auf das World Trade Center in New York ums Leben gekommen. Als Cop bei der Hafenbehörde von New York war er einer der ersten Helfer vor Ort. Er war gerade dabei, das Gebäude zu evakuieren, als die Türme einstürzten.

Caitlin wollte sich für andere Menschen einsetzen

Caitlin habe in ihrem Vater ein Vorbild gesehen, sich für andere Menschen einzusetzen, deshalb habe sie sich entschieden, als Sozialarbeiterin tätig zu sein. Auch wenn Caitlin durch die Teilnahme an dem Pfannkuchen-Wettessen auf eher ungewöhnliche Art und Weise anderen Menschen helfen wollte, verlor sie doch ihr Leben, als sie sich für ihre Mitmenschen einsetzte. (jkali)

 

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