Hund soll getötet werden – weil er SO aussieht

Hund soll getötet werden wegen massiven Übergewichts: Doch dann passiert etwas Unglaubliches. (Symbolbild)
Hund soll getötet werden wegen massiven Übergewichts: Doch dann passiert etwas Unglaubliches. (Symbolbild)
Foto: imago/Westend61

Der Golden Retriever Kai aus Kanada sollte eigentlich sterben wegen der Unfähigkeit seines Halters: Mit massivem Übergewicht brachte der Besitzer den Hund zum Tierarzt, er hatte ihn überfüttert und kaum bewegt. Nun wollte er ihn einschläfern lassen.

Doch der Tierarzt hatte eine andere Idee. Da der Hund außer des Übergewichts keinerlei gesundheitliche Probleme hatte, besorgte er ihm eine Pflegemutter.

Hund mit massivem Übergewicht soll eingeschläfert werden

Pam Reggie sollte die Lebensretterin des Goldies werden. Bei ihrem ersten Treffen hatte er 79 Kilogramm auf den vollkommen überlasteten Pfoten. Nach einem Jahr bei ihr sollte er sich mehr als halbiert haben.

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Und das sei kein einfacher Weg gewesen, berichtet Pam Reggie auf der Facebook-Seite „This is Kai“. Denn die Bilder zeigen deutlich: Jeder Schritt war für den Hund die Hölle.

Die Gelenke müssen geschmerzt haben und auch seine Ausdauer war kaum vorhanden. Deswegen unternahm Pam Reggie mit Kai jeden Tag drei sehr kurze Spaziergänge und hat viel im Wasser mit ihm gearbeitet.

Ersten Spaziergänge waren nur ein paar Schritte

Die meisten Spaziergänge zu Beginn seien nur wenige Schritte gewesen, doch mit der Zeit wurden es immer mehr.

Zusätzlich zum Sportprogramm wurde der Golden Retriever auf strenge Diät gesetzt.

Und die Erfolge stellten sich schnell ein. Bis es dann nach einem Jahr kaum zu glauben ist: 46 Kilo leichter, tollt Kai mit anderen Hunden über eine Wiese, über die er ein Jahr zuvor kaum gehen konnte. 33 gesunde Kilo brachte er nun nur noch auf die Waage.

Pflegemutter adoptiert den Hund

Für Kai hat sich das Leben mehr als positiv entwickelt. Und für Pam Reggie auch.

Denn obwohl sie eigentlich nur eine Pflegemutter auf Zeit war, hat sie den Hund anschließend adoptiert.

Und sie hat noch eine Botschaft an den ehemaligen Halter von Kai und an alle anderen Hundehalter: „Ich glaube nicht daran Menschen zu verurteilen. Ich glaube aber, dass es unsere Aufgabe ist, Tieren zu helfen, so gesund wie möglich zu leben. Das sind wir ihnen schuldig. Deswegen sollten Menschen darin geschult werden, wie sie ihre Tiere zu versorgen haben anstatt sie zu verurteilen.“ (fb)

 
 

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