Polizei entdeckt verwahrloste Hunde in einer Kleingartenanlage – und hat einen grausamen Verdacht

Die Polizei hat verwahrsloste Hunde gerettet. (Symbolbild)
Die Polizei hat verwahrsloste Hunde gerettet. (Symbolbild)
Foto: dpa

Besorgt haben mehrere Menschen am Maifeiertag die Polizei in Bremerhaven gerufen: Sie hatten Hunde in einem Schrebergarten laut winseln und bellen gehört.

Schon seit drei Tagen hätten sie die Hunde auf dem ungenutzten verwilderten Parzellengrundstück winseln hören, erzählten sie der Polizei. Also fuhr eine Streife raus zu der Kleingartenanlage.

Hunde: Gab es illegale Hundekämpfe?

Durch die Fensterscheibe konnten die Beamten zwei völlig verwahrloste Hunde erkennen. Eines der Tiere war noch ein kleiner Welpe.

„Das Fell wies mehrere offene Stellen auf und bei dem älteren Hund wurde augenscheinlich der Gehörgang entblößt. Auf dem Boden lag Kot verteilt“, beschreibt die Polizei die Situation. Die Vierbeiner seien ganz verängstigt gewesen.

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Hunde hatten weder Futter noch Wasser

Die Hunde hatten weder Futter noch Wasser. Auch fehlte von den Hundebesitzern jede Spur. Die Polizei Bremerhaven nahm Kontakt zum Tierheim Bremerhaven auf.

Die Besitzer der verwahrlosten Tiere konnten ermittelt werden. Gegen sie wird nun ein Strafverfahren wegen Verstößen nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. „Die Freilegung des Gehörganges könnte zudem auf illegale Hundekämpfe hinweisen“, so die Polizei.

Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet

Die Hunde stammten aus Rumänien und seien erst seit kurzem in ihrem Besitz. Das gaben die Beschuldigten jedenfalls bei der Polizei an. (js)

 
 

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