Häftling will Sex-Hefte im Knast lesen und verklagt das Land Sachsen

Ein Häftling möchte wohl sein Recht auf Sexhefte einklagen (Symbolbild).
Ein Häftling möchte wohl sein Recht auf Sexhefte einklagen (Symbolbild).
Foto: nullplus / Getty Images/iStockphoto
  • Ein Insasse der JVA Volkstedt möchte Sexmagazine im Knast lesen
  • Deshalb klagt er nun vor dem Landgericht Halle
  • Seine Begründung ist originell

Eisleben/Volkstedt.  Er möchte in seiner Gefängniszelle offenbar pornografische Zeitschriften lesen. Deshalb klagt ein Häftling der JVA Volkstedt in Eisleben (Mansfeld-Südharz) nun beim Landgericht in Halle. Er will damit erreichen, dass der Anstaltskaufmann im Gefängnis Sexmagazine an die Insassen verkauft.

Der Kläger habe im Hochsicherheitsgefängnis Burg eingesessen, bevor er nach Volkstedt verlegt wurde, berichtet die „Bild“. Und in Burg sollen Häftlinge über 40 schmuddelige Zeitschriften-Titel wie zum Beispiel „Sexwoche“ oder „Schlüsselloch“ kaufen können. „In Volkstedt gibt es nur Tageszeitungen, nicht mal den ,Playboy‘, der in Burg selbstverständlich ist“, erklärte der klagende Häftling der „Bild“.

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Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes

Deshalb habe er nun auf eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes geklagt. Er habe für sich und die 130 Mitgefangenen einen Antrag auf gerichtliche Entscheidung gestellt.

Nun sollen Richter der Strafvollstreckungskammer entscheiden, ob an die Gefangenen in Volkstedt Schmuddelhefte verkauft werden. (leve)

 
 

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