Veröffentlicht inPanorama

„Gastritis“, „Satan“, „Gucci“,… – Diese Vornamen sind so daneben, dass sie in Deutschland verboten sind

„Gastritis“, „Satan“, „Gucci“,… – Diese Vornamen sind so daneben, dass sie in Deutschland verboten sind

imago78255382h~4b3df106-34ea-405d-85ef-6414145e53b2.jpg
Portrait of baby girl lying on bed with toy bunny pulling funny face model released Symbolfoto PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY GEMF01561 Portrait of Baby Girl Lying ON Bed With Toy Bunny Pulling Funny Face Model released Symbolic image PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY GEMF01561 Foto: imago/Westend61
  • Manche Eltern sind bei der Namensgebung ihrer Kinder besonders kreativ
  • Häufig schießen sie dabei aber auch deutlich über das Ziel hinaus
  • Wir zeigen verbotene Vornamen und solche, die eigentlich verboten werden müssten

Berlin. 

Bei der Wahl des Vornamens ihrer Kinder scheint der Kreativität vieler Eltern keine Grenzen gesetzt zu sein. Zu diesem Schluss kommt man, wenn man sich anschaut, welche Namen Eltern in den USA ihren Kindern gegeben haben.

Neben „Sherlock“ wurden 2017 zahlreiche Kinder auch „Bowie“ oder „Beauregard“ genannt. Und es gibt an beliebte Serien angelehnte Vornamen wie etwa „Khaleesis“ und „Tyrions“, die beide aus der beliebten Serie „Game of Thrones“ stammen.

Vornamen werden nach Regel vergeben

In Deutschland ist die Namensgebung allerdings klar geregelt. So muss ein Standesamt den Namenswunsch der Eltern bestätigen. Und das lässt nur solche Vorschläge zu, die weder anstößig, beleidigend oder das Kind lächerlich machen könnten.

Auch Namen, bei denen nicht klar ist, für welches Geschlecht sie geeignet sind, werden dabei häufig abgelehnt. So zum Beispiel „Jordan“.

————–

Das könnte dich auch interessieren:

• Fips, Kuddel, Twain: Diese Vornamen wurden 2016 wirklich erlaubt!

• Viele Menschen sehen so aus, wie sie mit Vornamen heißen

————–

Eine Sprecherin der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) sagte unserer Redaktion, dass die Entscheidung dabei von Standesamt zu Standesamt unterschiedlich ausfallen könne.

„Wir geben sprachliche Empfehlungen, die juristische Entscheidung liegt beim Standesamt“, sagte sie. „Manche nehmen problemlos Namen an, die andere wiederum ablehnen.“

In Deutschland wurden zahlreiche Vorschläge bereits abgelehnt, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet.

Eine Auswahl aus der Liste der Vornamen, die abgelehnt wurden:

• Atomfried

• Borussia

• Bierstübl

• McDonald

• Nelkenheini

• Crazy Horse

• Gastritis

• Pepsi-Cola

• Gucci

• Rumpelstilzchen

• Satan

• Gin

Aber auch in der Liste der Namen, die zugelassen wurden, finden sich einige lustige Beispiele:

• Pepsi-Carola

• Matt-Eagle

• Apple

• Windsbraut

Schaut man sich die Namen an, muss man sich fragen, ob die Eltern die Zukunft ihrer Kinder etwa schon direkt mit ihrer Geburt verbauen wollten. (bekö)