Eva Habermann hatte zehn Monate lang Angst vor einem Stalker

Schauspielerin Eva Habermann erinnert sich auch fast zwölf Jahre später noch mit Schrecken an den Stalker, der sie 2001 verfolgt hat. Begonnen habe alles wie ein eher harmloser Fan-Kontakt, sagte die 37-Jährige in der ARD-Talkshow "Beckmann" laut Vorabbericht vom Mittwoch.

Hamburg (dapd). Schauspielerin Eva Habermann erinnert sich auch fast zwölf Jahre später noch mit Schrecken an den Stalker, der sie 2001 verfolgt hat. Begonnen habe alles wie ein eher harmloser Fan-Kontakt, sagte die 37-Jährige in der ARD-Talkshow "Beckmann" laut Vorabbericht vom Mittwoch. "Er kannte mich aus dem Fernsehen und hatte mir Briefe geschrieben", erzählte Habermann in der Sendung, die am Donnerstag (24. Januar, 22.45 Uhr) ausgestrahlt wird. Sie habe ihm Autogramme geschickt mit herzlichen Grüßen, "und das war schon der Tick zu viel, weil er das Gefühl hatte: Diese Frau findet mich auch toll".

Dann habe ihr der Mann zehn Monate lang fast rund um die Uhr nachgestellt, nachts Sturm geläutet und Steine gegen ihre Fenster geworfen. Sie habe Angst gehabt, schilderte Habermann. "Ich dachte irgendwann steht er vor mir und sagt: Wenn ich dich nicht haben kann, dann werden wir im Himmel glücklich werden."

Die Ängste waren durchaus nicht unbegründet: 2011 wurde der Mann verhaftet, weil er eine junge Frau entführt und in seiner zur Folterkammer umgebauten Wohnung gefangen gehalten hatte. Dafür stand unter anderem eine entsprechend präparierte Telefonzelle bereit. "Ich glaube, dass sich seit damals seine Krankheit weiter entwickelt hat", sagte Habermann.

dapd

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