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dm nimmt immer wieder Produkte aus dem Sortiment – dahinter steckt eine neue Strategie

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Erst fehlte P2, dann Sally Hansen, beklagte sich Facebook-Userin Martina über den Drogerie-Discounter dm.

Doch hinter den ständig wechselnden Produktserien steckt ein klares Konzept bei dm.

dm nimmt immer wieder Produkte aus dem Sortiment – dahinter steckt eine neue Strategie

Über 200 Lieferanten stellen mehr als 1.000 Produkte im Laufe des Jahres, antwortete das Unternehmen. Egal ob Neuheiten, veränderte Produkte oder Produkte, die für eine Einlistung bei dm werben, bis vor ein paar Jahren habe dm eine strikte Vorauswahl für ihre Produkte getroffen.

Doch dann entschied sich das Unternehmen Kunden mehr über Erfolg und Misserfolg einer Neueinführung oder Produktumstellung entscheiden zu lassen.

„Konkret bedeutet dies, dass wir ein neues oder ein verändertes Produkt schnell einkaufen, um es unseren Kunden zu präsentieren. Wir entscheiden dann vorab einen Zeitraum, in dem das Produkt den Zuspruch der Kunden finden sollte oder nicht. Falls das Interesse unserer Kunden deutschlandweit zu gering ist, nehmen wir das Produkt wieder aus dem Sortiment“, schreibt dm in Facebook.

Nachfrage bestimmt Sortiment

Der Hintergedanke: mehr Neueinführungen und mehr Auslistungen. Und der Markt reguliere sich durch die Nachfrage der Kunden von alleine. „Unsere Abverkaufszahlen geben uns hierüber klare und eindeutige Auskunft“, so das Unternehmen. Auch die eigenen dm-Marken seien von dieser Prüfung permanent unterworfen.

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Zugleich warb dm für Verständnis bei den Kunden: „Unsere Sortimentsauswahl sorgt in der Summe für die besten Preise bei den mehr als 13.000 Produkten, die wir heute in unseren Regalen bereithalten. Eine größere Auswahl würde die Effizienz senken und die meisten Produkte deutlich verteuern. Als Händler sehen wir uns in der Verpflichtung, für unsere Kunden auch künftig eine Auswahl zu treffen. Nur so können die gefragtesten Produkte zu attraktiven Preisen angeboten werden.“

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