Darum musste Selena Gomez in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden

Selena Gomez leidet wohl unter psychischen und physischen Problemen.
Selena Gomez leidet wohl unter psychischen und physischen Problemen.
Foto: Etienne Laurent / dpa
  • Selena Gomez musste wohl in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden
  • Darum soll sie einen Nervenzusammenbruch gehabt haben

Los Angeles.  Sängerin und Schauspielerin Selena Gomez ist offenbar in eine psychiatrische Klinik eingeliefert worden. Das berichten „TMZ“ und „People“. Zuvor soll Selena in den letzten beiden Wochen zweimal in ein Krankenhaus in Los Angeles eingeliefert worden sein.

Die 26-Jährige leidet unter der Autoimmunerkrankung Lupus, bei der das Immunsystem die inneren Organe angreift. Aufgrund der Folgen dieser Krankheit erhielt sie im Sommer 2017 eine Nierentransplantation.

Selena Gomez hat problematische Blutwerte

Selena soll in der letzten Septemberwoche erfahren haben, dass die Anzahl ihrer weißen Blutkörperchen als Folge der Transplantation drastisch abgefallen war. Diese Nachricht verursachte bei ihr offenbar einen so emotionalen Stress, dass Familienmitglieder sie ins Krankenhaus fahren mussten.

-----------------

Auch interessant:

Selena Gomez nimmt eine Auszeit

Nierentransplantation! Selena Gomez bekam Organspende von einer Freundin

„I am soooo in love“ – Bieber und Baldwin offiziell verlobt

-----------------

Nach einigen Tagen wurde sie zwar entlassen, dann jedoch Anfang Oktober wieder aufgenommen. Der Grund: Ihre Blutwerte verbesserten sich nicht, was dazu führte, dass sie emotional instabiler wurde.

Kurz nach ihrer Einlieferung bestand die Sängerin offenbar darauf, das Krankenhaus wieder zu verlassen. Als die Ärzte sie daran hinderten, erlitt sie einen Nervenzusammenbruch. Sie soll sogar versucht haben, sich die Infusions-Kanüle aus dem Arm zu ziehen. Daher entschieden sich die Ärzte wohl dafür, Selena in eine psychiatrische Klinik an der US-Ostküste zu verlegen.

Selena Gomez verabschiedete sich aus sozialen Netzwerken

Dort soll sie eine Verhaltenstherapie absolvieren, die ihr dabei helfen soll, negative in positive Gedanken umzuwandeln. Vor dem Nervenzusammenbruch gab es bereits erste Zeichen, die darauf hindeuteten, dass es Selena psychisch nicht gut ging.

Anfang September verabschiedete sie sich aus sozialen Netzwerken, hinterließ als letzten Kommentar: „Ich mach’ eine Social-Media-Pause. Mal wieder. Auch wenn ich wahnsinnig dankbar für die Stimme bin, die Social-Media jedem Einzelnen von uns gibt, bin ich genauso dankbar, die Möglichkeit zu haben, mich zurückzuziehen und mein Leben in der Gegenwart zu leben. Freundlichkeit und Ermutigungen, nur für eine Weile. Merkt euch: Negative Kommentare können Gefühle verletzen. Offensichtlich.“

Was man über Depressionen wissen muss

5 Fakten zu Depressionen
Was man über Depressionen wissen muss

Bevor sie die sozialen Netzwerke verließ, beantwortete Selena auf Instagram Live die Fragen ihrer Fans. Dort soll sie einem Fan verraten haben, dass sie seit fünf Jahren unter Depressionen leidet. (leve)

Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Beschreibung anzeigen