„Bares für Rares“ im ZDF: Dieses gruselige Gerät kennt keiner – und es ist viel mehr wert als gedacht

Der Schröpfschnepper sorgte für Grusel bei den Experten von „Bares für Rares“.
Der Schröpfschnepper sorgte für Grusel bei den Experten von „Bares für Rares“.
Foto: ZDF

Bei „Bares für Rares“ haben die Käufer schon einige verrückte Dinge gesehen und vor allem viel Geld dafür auf den Tisch gelegt. Zu Halloween wurde es besonders gruselig: Joachim Engels aus Hamburg wusste nicht einmal, was er „Bares für Rares“- Experte Sven Deutschmanek da auf den Tisch legte. Aber es sollte sich lohnen.

In der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ lässt Rarität die Käufer schaudern

„Das kleine Gerät aus Messing ist ein Schröpfschnepper“, erklärt Sven Deutschmanek. Es wurde im Mittelalter dazu genutzt, den Aderlass vorzubereiten.

Doch damit ist es noch nicht eklig genug bei „Bares für Rares“. Die Art und Weise wie der Schröpfschnepper damals benutzt wurde, ist wirklich widerlich.

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Wenn der Aufziehmechanismus des Gerätes betätigt wird, schnellen auf Knopfdruck 16 Stahlklingen heraus, die die Haut drei Millimeter tief anritzen.

„Ja da spritzt das Blut dann bestimmt nur so. Da gibt es bestimmt auch ein paar Fleischfetzen bei und die Haut wird mit herausgerissen“, meint Engels süffisant.

„Bares für Rares“: Experte schätzt das gruselige Gerät auf rund 100 Euro

Auf Jahrgang 1860 bis 1870 schätzt der „Bares für Rares“-Experte den Schröpfschnepper und dass er rund 100 Euro wert sein könne.

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Für Engels eine Überraschung. Als „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter ihn fragt, was er mindestens für die Antiquität haben will, sagt er: „Also Gebote unter 50 Cent nehme ich nicht an.“ „Nein, da musst du auch deinen Stolz haben“, antwortet Lichter ironisch.

Die Käufer können auf den ersten Blick gar nichts anfangen mit dem Schröpfschnepper, doch dann finden sie ihn nahezu schaurig-schön.

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Am Ende kann sich der Verkäufer über deutlich höhere Gewinnsumme freuen

Am Ende gewinnt Walter „Waldi“ Lehnertz den Bieterkampf zwischen ihm und Daniel Meyer: 190 Euro gibt er für den Schröpfschnepper aus.

„Ich kenne sogar schon jemanden, der dem sehr gut gefallen könnte“, sagt Lehnertz und drückt dem begeisterten Joachim Engels sein Geld in die Hand.

 
 

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