30 Männer, 60 Prostituierte, eine Insel: „Sex Island“-Urlaubsangebot sorgt für Entsetzen

Männer können Mitte Dezember vor der Küste Kolumbiens mit 60 Prostituierten ihren Urlaub verbringen.
Männer können Mitte Dezember vor der Küste Kolumbiens mit 60 Prostituierten ihren Urlaub verbringen.
Foto: monkeybusinessimages / Getty Images/iStockphoto
  • Ein Reiseveranstalter bietet einen Sex-Trip vor der Karibikküste Kolumbiens an
  • 30 Männer sollen dort mit 60 Prostituierten Orgien auf einer Insel feiern
  • Das Angebot löst Entsetzen aus

Berlin.  Ein fragwürdiges Angebot eines Reiseveranstalters löst Empörung aus: Die Firma Good Girls Co. veranstaltet einen „Sex Island“-Trip auf einer privaten Insel vor der Karibikküste Kolumbiens. Für 6000 Dollar können 30 Männer vom 14.-17. Dezember mit 60 Prostituierten ihren Urlaub verbringen.

Das Versprechen laut Website des Veranstalters: Jeder Sex-Urlauber kauft mit dem Ticket die „Begleitung von zwei schönen Frauen“, mit denen er eine „unbegrenzte Menge Sex“ während der vier Tage haben kann. Die Prostituierten kann man untereinander mit anderen Gästen tauschen.

„Sex Island“-Trip ist drogenfreundlich

Dazu werden Luxus-Partys auf einer Jacht, drei Mahlzeiten pro Tag und unbegrenzt Alkohol angeboten. Die Veranstalter versprechen, dass die Prostituierten auf dem Trip „drogenfreundlich“ sind.

Über das Angebot empören sich nicht nur Journalisten wie die „Stern“-Redakteurin Susanne Hehr, für die dieser Urlaub „jeglichen Rahmen sprengt, der moralisch akzeptabel sein könnte.“

Denn die Idee von „Sex Island“ gab es schon 2017. Zunächst hieß es damals, die Jacht solle am Ufer der kolumbianischen Stadt Cartanega ihre Reise antreten. Damals reagierten Politiker wie der kolumbianische Innenminister Fernando Niño empört auf das Angebot.

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Er erklärte damals laut „Mirror“, die Veranstalter bräuchten eine Erlaubnis, um für Sex-Tourismus im Netz zu werben – und diese würden sie nicht bekommen. Laut „Toronto Sun“ ist Prostitution in Kolumbien legal, geworben werden darf dafür jedoch nicht. Auch die „drogenfreundliche“ Politik von „Sex Island“ wurde kritisiert.

Behörden kündigten Festnahmen von „Sex Island“-Urlaubern an

Kolumbianische Behörden erklärten 2017, sie würden Sex-Urlauber, die für den Trip in das Land reisen, verhaften. Daraufhin wurde das Angebot auf eine private Insel verlegt, deren Standort geheim blieb.

Vermutlich handelt es sich um die gleiche geheime Privat-Insel, die im Dezember 2018 Austragungsort der Orgie sein soll. (leve)

 
 

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