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Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants

26.05.2012 | 11:01 Uhr
Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants
Ilse Aigner will, dass es in Restaurants auch kleine Portionen für Erwachsene gibt.Foto: ddp

Berlin. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner sind die Portionen in Restaurants oft zu groß. "Noch ist es so, dass man oft einen 'Kinderteller' bestellen muss, wenn man als Erwachsener nur eine kleine Portion will", sagte die CSU-Politikerin der "Bild"-Zeitung. Die Gaststätten sollten auf ihren Speisekarten unterschiedliche Portionsgrößen anbieten.

Aigner kündigte an, kommende Woche mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband dazu eine Initiative zu starten. "Kleinere Portionen sind gut für Figur und Geldbeutel - und die Menge der Abfälle wird reduziert", sagte sie. Außerdem sollten Lokale ihren Gästen öfter anbieten, Reste ihres Menüs mitzunehmen. "Es gibt hier Hemmschwellen, die kann man beseitigen", sagte die Ministerin.

Sie rief Vorgesetzte dazu auf, Angestellten Nahrungsmittel, die nicht mehr verkauft werden können, gratis zu überlassen. "Es ist ein Skandal, wenn Verkäuferinnen oder Kellnern gekündigt wird, nur weil sie ein bisschen Kuchen oder Pasta gegessen haben, die man ohnehin nicht mehr hätte verkaufen können", sagte sie.

"Insgesamt landen in Deutschland jedes Jahr 11 Millionen Tonnen wertvoller Lebensmittel im Müll – rund 17 Prozent davon in Großküchen, Gaststätten und Restaurants", so Aigner weiter. (dapd)


Kommentare
31.05.2012
09:59
Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants
von TVtotal | #24

Was will Eigner uns damit sagen?Die Größe der Portionen ist Sache des Anbieters oder leben wir doch in einer Planwirtschaft?

29.05.2012
11:03
Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants
von herb630 | #23

Außerdem sollten Lokale ihren Gästen öfter anbieten, Reste ihres Menüs mitzunehmen. "Es gibt hier Hemmschwellen, die kann man beseitigen", sagte die Ministerin.

Da bin ich aber mal richtig froh, dass Frau Aigner den Eurokraten mal den Marsch blasen will.

Zitat WAZ
Eine neue EU-Verordnung sorgt seit 2006 dafür, dass liebevoll zubereitete Gerichte in Imbissstuben, Kantinen, Pizzerien und Restaurants kein zweites Mal in die Schale und auf den Teller gelangen oder in den Schweinetrögen auf dem Bauernhof landen dürfen. „Bitte packen Sie mir den Schnitzelrest doch für meinen Hund ein“, sagen einige Gäste zum Kellner. Auch das ist laut EU-Richtlinie neuerdings verboten.

Na ja, innerhalb von sechs Jahren kann (oder will) man die teilweise unverständlichen EU Vorschriften nicht kennen.
Wie wäre es denn der Bedienung zu sagen das man eine kleine Portion wünscht?
Muß ja nicht zwangsweise preiswerter sein.

27.05.2012
23:30
Aigner ist eine Kuriosität, eine Ministerin die kein Verbraucher braucht, sondern ein Feigenblatt, eitler Zeitgeistigkeit
von Meierdrei | #22

Über 600.000 Menschen wurde der Strom abgeklämmt, weil sie die steigenden Preise nicht mehr zahlen können, und die Dame eiert enweder gegen google, facebook oder nun gegen „Häppchengrößen“ rum, wo war sie als 4321 Bioliebhaber an EHEC erkrankten, 53 starben und 900 neue Nieren brauchen, weil es keine Produkthaftung gibt, mussten alle Kosten von den Krankenkassen übernommen werden. Die Schei... Biobauern wurden mit 227 Millionen für ihren Umsatzeinbruch entschädigt aber die Opfer stehen der Solidarität der Versicherten und damit uns allen in der Kreide.
Ein Ministerium für Trallala ist überflüssiger Unfug.

27.05.2012
23:28
Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants
von buerger99 | #21

Hat diese Frau Langeweile oder ist nicht ausgelastet ?
Die Portionsgrößen in den Supermärkten sind ja schon bei gleichem Preis verkleinert worden ;-)
Ich weiß ja nicht ob Madam so essen geht, mag sein das eine "bayrische Brotzeit" vielleicht etwas "mächtig" ist, aber die üblichen Portitionsgrößen in den Gaststädten betrachte ich nicht als zu groß.
Wie wäre es mal damit, endlich die Gastronomen zu zwingen auf die Karte zu schreiben was sie wirklich servieren und Worte wie Analog-Käse, Forderformschinken, natürliche Aromen, Gen-Lebensmittel, Formfisch, etc. zu verbieten.
Und nur dann Früchte auf Verpackung drucken zu lassen, wenn selbige auch drin sind und nicht nur Chemie !
Gewichtsangaben auf die Vorderseite und Zutatenlisten in einer GROSSEN lesbaren Schrift.
Bei Eis wie z.B.bei Langnese nicht 1000ml sondern 500gr. + 500gr Luft ! = 1000ml.

1 Antwort
Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants
von Rally8 | #21-1

Bei den Wünschen, die sie anmahnen fällt mir ergänzend noch Klebefleisch und weitere unrichtige oder fehlende Angaben ein, andenen sich die Ministerin über die Legislaturperiode hinaus abarbeiten könnte, wenn sie nicht mit der nächsten BTW ausgebremst würde. So der Wähler ihre Arbeit auf den Prüfstand stellt!

27.05.2012
17:55
Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants
von jessiesrevenge | #20

vielleicht sollte Frau Aigner nicht nach ihren eigenen Tagesbedarf gehen, es gibt schließlich tatsächlich auch noch Leute de arbeiten und sich trotzdem noch ein Restaurantbesuch leisten können.Die essen in der Regelm mehr, als jemand der sich kaum bewegt...

27.05.2012
13:06
Kleine Portionen gibt es doch,
von DEWFan | #19

die nennt man Vorspeise. Manchen Leuten reicht das. Und wirklich große Portionen kenne ich eigentlich nur beim Griechen und im Balkanrestaurant.

27.05.2012
11:23
Aigner Ahnungslos
von meigustu | #18

Die Lebensmittelkosten eines Restaurants haben einen vergleichsweise kleinen Anteil an den gesamten Betriebskosten.

27.05.2012
09:15
Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants
von kikimurks | #17

Sie sollte sich lieber einmal um echte Probleme kümmern. Wenn ein Gastronom große Portionen macht und er dafür Kunden findet, dann ist das ja wohl allein eine Sache des Wirtes und der Gastes oder regt sich die Dame auch über zu kleine Portionen in dem einen oder anderem Schickimickirestaurant auf? Im übrigen ist es in Restaurants mit großen Portionen üblich, dass die Reste mitgenommen werden können und, nach meiner Beobachtung, machen die Gäste auch davon regen Gebrauch. Frau Aigner hat nur wieder einmal gezeigt wie überflüssig sie ist.

27.05.2012
08:30
Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants
von holmark | #16

Ach, hat sie mal wieder ein Thema gefunden? Sie sollte lieber ihre Aufgaben erledigen und uns Verbraucher vor Mogelpackungen, unklaren Inhaltsangaben und Chemie und Gift im Essen schützen. Aber da hat wohl die Heilige Lobby ihre Hand davor.

26.05.2012
21:40
Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants
von Catman55 | #15

Wenn die Augen nicht mehr so gut sind, braucht man eine Brille. Hört man sehr schlecht, eine Hörhilfe. Und machen es gar die eigenen Beine nicht mehr, einen Rollstuhl. Hat man aber eine Magenverkleinerung hinter sich, kann man vielleicht alle 2 Stunden etwas essen, aber nur noch ganz ganz geringe Mengen, weil der Magen nur noch einen Inhalt von 100 oder 150 ml fassen kann.

Ausserdem kann es ja mal wirklich sein, dass man nur wenig Hunger hat. Ist es nicht zu schade den Rest weg zu werfen, wenn man ihn nicht mitnehmen kann.

Wer dabei nur von sich als gesunden Menschen ausgeht, hat etwas zu kurz gedacht. Und ein halber Preis für halbe Mengen ist natürlich Unsinn.

2 Antworten
Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants
von gatagorda | #15-1

Wieso kann man die Reste seines Essens nicht mitnehmen, jedes Restaurant hat so Styropor oder Aluschalen. Einfach Maul aufmachen und fragen und den Kellner bloed aus der Waesche gucken lassen. Es ist mir noch nie passiert, dass mir meine Essensreste nicht eingepackt wurden, bloed angeschaut wurde ich dafuer schon oefters und das alles als ich noch in Deutschland wohnte

Aigner kritisiert Portionsgrößen in Restaurants
von asterlawisster | #15-2

"Und ein halber Preis für halbe Mengen ist natürlich Unsinn."

Hier in Doofland vielleicht.
In anderen Ländern klappt das - ist doch merkwürdig ...

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