Thyssen-Krupp
12.02.2010 | 18:22 Uhr 2010-02-12T18:22:00+0100
Essen. Nach Rekordverlusten schrieb der Stahlkonzern Thyssen-Krupp von Oktober bis Dezember 2009 wieder schwarze Zahlen. Vorstandschef Ekkehard Schulz sieht die Auftragslage „spürbar erholt“. Der Konzern profitierte aber auch von Kosteneinsparungen und dem Verkauf von Unternehmensteilen.
So fuhr Thyssen-Krupp zum Jahresende mit 313 Millionen Euro ein besseres Ergebnis vor Steuern (EBT) als erwartet ein. Das sind 73 Millionen Euro mehr als im Vorjahresquartal. Der Umsatz fiel derweil im ersten Geschäftsquartal 2009/10 um 19 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro. Nach Konzernangaben füllten sich die Auftragsbücher nicht in allen Ge-schäftsbereichen: Die Nachfrage bei Aufzügen und Fahrtreppen, im Anlagenbau und bei den Werften fiel geringer aus. Zuwächse verbuchte der Konzern bei Flachstahl.
Obwohl die guten Nachrichten von Thyssen-Krupp für eine positive Überraschung an den Börsen und einen steigenden Aktienkurs sorgten, gab sich Vorstandschef Schulz zurückhaltend: „Die sich abzeichnende wirtschaftliche Erholung sehen wir noch als sehr fragil an.“

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