Sieben von neun Billigbrötchen schmeckten im Test nicht gut
27.06.2012 | 07:54 Uhr 2012-06-27T07:54:00+0200
Essen. Bei Brötchen stimmt’s: Sie sind tatsächlich in aller Munde. Grund genug für den WDR, Bäckereiketten auf Teig und Kruste zu testen. Leider verdiente sich der Test selbst nur das Urteil „bedingt bissfest“.
Im Vorabendprogramm am Dienstag strahlte das WDR-Fernsehen den Beitrag im Rahmen der Verbrauchersendung „Servicezeit“ aus. Der größte deutsche ARD-Sender beließ es jedoch dabei, von drei Bäckerei-Ketten jeweils drei Filialen zu untersuchen und dabei die Auswahl auf normale Brötchen und ein Käsesandwich zu beschränken.
Ein Bochumer Bäckermeister und eine Kölner Hausfrau besuchten BackKönig, Backwerk und Backfactory. Zur Stichprobe gehörte weder ein Labortest der Backwaren noch ein Blick hinter die Theke in den nichtöffentlichen Bereich der Filialen. Gut dagegen, dass mit Beschwerden die Dienstleistungs-Freundlichkeit der Mitarbeiter ausgetestet wurde. Gut auch die Idee, eine Zutatenliste zu verlangen. Nur in den BackKönig-Filialen gab es keine.
1500 „Billigbäcker“-Filialen soll es bereits geben, zumeist im Franchise-System. Der Besitzer kauft den Namen und das Rüstzeug einer Kette, arbeitet aber als selbstständiger Unternehmer. Demnach fiel auch der Test aus. Die Ergebnisse und die Details schwanken von Laden zu Laden und haben mit der Kette praktisch nichts zu tun.
Die meisten Filialen sind sauber
Das für den Zuschauer unbefriedigende Ergebnis spiegelt sich in vielem wieder. Die Öffnungszeiten variieren zwischen 64 und 11 Stunden pro Woche, die Brötchenpreise zwischen 17 Cent für 88 Gramm und – gemessen am geringeren Gewicht – dem Doppelten. Die eine Filiale ist dreckig, die meisten jedoch sauber.
Lecker schmeckten den Testern die Brötchen nur in zwei von neun Verkaufsstellen. Dass man für 1,30 Euro bis 1,79 Euro kein Premium-Käsesandwich erwarten kann, löst auch kein Überraschungsgefühl aus. Bleibt unter dem Strich der Kölner Hausfrauen-Tipp der “Servicezeit“: Den einzelnen Laden vor Ort checken und entscheiden, ob das Angebot den eigenen Erwartungen entspricht. Den Erwartungen an den WDR entspricht das Ergebnis keinesfalls.

13:29
Wie schaut das eigentlich bei den Bio Bäckern aus?
Ich habe in Bochum den "Hutzel" um die Ecke.
Backen die eigentlich noch selbst oder gibt es da auch schon eine Industrie?
10:28
einen Bäcker,der wirklich leckere Brötchen zu 28 Ct. / Stck. verkauft.
Mich wundert nur wie er es immer wieder schafft bei äußerlich gleichem Volumen soviele "Luftblasen" einzubauen.
Muß wohl ein besonderes Treibmittel sein.
Und das ist sein Geheimrezept.
08:58
Wusste schon meine Oma: was nix kostet, kann nix sein...
deine Oma hat wohl nicht studiert.
Genau-nur heute ist selbst das nichts mehr!
08:44
Öhhm, wenn man sich von Studenten oder gescheiterten Schülern für wenig Geld aufgetaute und aufgeschäumte Kohlenhydratobjekte in Tüten packen lässt, sollte man sich nicht wundern, wenn man bekommt, wofür man bezahlt - mindere Qualität.
Geht zu einem richtigen Bäcker - dann bekommt ihr etwas für euer Geld.
Kommt darauf was du mit "richtigem Bäcker" meinst, denn diese kaufen die Rohlinge häufig vom gleichen Distributor wie die Ketten und haben das gleiche Zeugs für den doppelten Preis in der Auslage.
Unser " Ortsbäcker " backt seine Brotchen genau in einem Automat , kauft auch vorgefertigte Brötchen , verkauft sie aber 30 % teurer als unsere SUPER Ladenkette in Bo.-Dahlhausen .
der "richtige" Bäcker hat i.d.R. null Ahnung vom Backen. Wärmt Rohlinge auf oder backt fertigmischungen zu "Handwerksbrot". Du bist von der Sorte, die man gut verarschen kann. Wie z.B. die Apple-Kunden. Teuer = gut.
Joh-hauptsache naiv!Wer macht denn den Teig noch selber?Die kaufen den selben Scheiss,wie die Discounter.
08:11
Wow, Content auf Teufel komm raus.
08:09
Na das ist ja mal ne Erkenntnis....