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Boulen mit Beleuchtung

18.08.2009 | 16:23 Uhr
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Die Freude über die gelungene Aktion ist allen Beteiligten deutlich anzusehen – drei Tage harte Arbeit liegen hinter den Mitarbeitern des RWE und der Boulegemeinschaft Kettwig.

Gestern Mittag konnte dann Vollzug gemeldet werden: Die neue Flutlichtanlage auf dem Platz an der Ruhrtalstraße ist einsatzfähig.

Und das kommt wie gerufen, denn der Kettwiger Verein lädt am Sonntag zu einem großen Turnier ein. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte können die silbernen Kugeln dann bis in die späten Abendstunden geworfen werden, denn „die beiden sechs Meter hohen Flutlichtstrahler haben jeweils 275 Watt”, sagt RWE-Mitarbeiter Peter Honnerlage. „Das reicht fürs Spielfeld.”

Im Rahmen der Aktion „Aktiv vor Ort” stellte Honnerlages Arbeitgeber 2000 Euro für die fachgerecht installierte Anlage zur Verfügung. „Ich kenne Andreas Klapdor, den Vorsitzenden der Boulegemeinschaft Kettwig, schon lange. Er ist an mich herangetreten, weil er von der RWE-Aktion gehört hat”, erklärt Honnerlage. Im Rahmen dieser Aktion engagieren sich Mitarbeiter des Energieunternehmens in ihrer Freizeit für Mitmenschen. Voraussetzung: Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck einsetzt, erhält bis zu 2000 Euro. Und genau diese 2000 Euro stiftete RWE für Honnerlages Anliegen, den kleinen Sportverein zu unterstützen, denn eine überaus spärliche Beleuchtung hatte bislang das Boulen in den Abendstunden fast unmöglich gemacht.

Drei RWE-Mitarbeiter und vier Vereinsmitglieder waren im Einsatz – u.a. wurden 60 Meter Kabel verlegt. Peter Honnerlage: „Morgen machen wir noch den Feinschliff, werden alles genau beschriften, die Technik erklären. Dann kann's losgehen.”

48 Mitglieder hat die Boulegemeinschaft Kettwig derzeit. Und darauf sind die erfolgreichen Sportler besonders stolz: „In einem Jahr ist die Zahl von 20 nach oben geschnellt”, sagt Georgios Dimitriadis. Und vielleicht sind es ja auch bald 49 Mitglieder, denn Peter Honnerlage ist sich sicher, „dass ich öfter mal hier vorbei komme, um eine ruhige Kugel zu schieben.”

Sabine Moseler-Worm

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