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OB-Abwahl

"Neuanfang vertan" - herbe Kritik an Duisburgs OB Sören Link

08.02.2013 | 17:05 Uhr
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.Foto: Foto: Udo Milbret/WAZ FotoPool

Ein Jahr nach der Abwahl des wegen der Loveparade-Katastrophe in die Kritik geratenen Duisburger OB Adolf Sauerland meldet sich der Verein „Neuanfang für Duisburg“ wieder zu Wort. Und das mit deutlichen Worten und herber Kritik: „Die Chance auf einen politischen Neuanfang wurde vertan“.

Ja, es gibt sie noch. Nach der Abwahl des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland (CDU) und der Wahl seines Nachfolgers Sören Link (SPD) war es still geworden um die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg “, die mit der Sammlung der Unterschriften den Abwahlentscheid erst ermöglichte. Jetzt, kurz bevor sich der Abwahltermin zum ersten Mal jährt, meldet sich die Initiative, aus der inzwischen ein Verein geworden ist, wieder zu Wort - mit deutlichen Worten und herber Kritik. „Die Chance auf einen politischen Neuanfang wurde vertan“, sagt Theo Steegmann, damaliger Frontmann der Initiative und heutiger Vorsitzender des Vereins.

Der „neue Stil“, den Sören Link im Wahlkampf versprochen hat, sei in Wirklichkeit der alte. „Eine Unverschämtheit“ nennt es Steegmann, dass die Ratsmehrheit direkt nach der Neuwahl ihre Leute mit lukrativen Posten versorgt. Den SPD-Fraktionsmanager und den „grünen“ Stadtdirektor zum Vorstand der Wirtschaftsbetriebe zu machen, verschlinge „ungeheure Kosten“, während sonst an allen Ecken und Enden gespart werden müsse. „Das sind die bekannten Grausamkeiten direkt nach der Wahl, die schnell mit der Hoffnung umgesetzt werden, dass die Bürger sie bis zur nächsten Wahl wieder vergessen haben“, sagt Steegmann im NRZ-Gespräch.

"So etwas kann sich Duisburg nicht leisten"

„Regelrecht vom Hocker gehauen hat uns, was Vorstände bei Stadtwerken oder Gebag eigentlich verdienen und welche Pensionen da gezahlt werden. So etwas kann sich Duisburg überhaupt nicht leisten“, schimpft Steegmann und wundert sich, wie „lasch und mangelhaft“ die Aufsichtsräte mit ihrer Kontrollfunktion umgegangen sind.

OB Adolf Sauerland abgewählt

Dem OB attestiert er, dass „er sich bemüht“, er habe weiterhin eine Chance verdient. „Aber vielleicht haben wir die Rolle eines neuen OB und seiner Machtfülle einfach überschätzt. Er ist das Vollstreckungsorgan, die Politik in dieser Stadt machen die regierenden Ratsparteien, oder besser gesagt die Fraktionsvorsitzenden, nämlich die Herren Mettler, Kantel und Dierkes.“ Die Parteien hätten nicht nur ihre Glaubwürdigkeit verloren, das Problem sei auch „die Qualität des Rates“: „Da werden Vorlagen nicht richtig gelesen und einfach so abgestimmt, wie es die Fraktionsspitze wünscht. Und erst später kommt man darauf, dass durch diesen Beschluss die Zinkhüttensiedler aus ihren Wohnungen vertrieben werden.“ Es sind deutliche Worte von Steegmann, dem viele noch heute vorwerfen, dass er bei der Abwahl gemeinsame Sache mit Rot-Rot-Grün gemacht habe.

Mitverantwortliche der Loveparade-Katastrophe noch im Amt

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Auch an der Haltung der Stadt zur Verantwortung für die Loveparade-Katastrophe habe sich wenig geändert. Die Abwahl von Adolf Sauerland, da sei es um die politische Verantwortung gegangen. „Aber in der Delegationskette ganz oben standen die Dezernenten Dressler und Rabe, die genehmigt haben, was man eigentlich gar nicht hätte genehmigen dürfen.“ So ginge der verantwortliche Rechtsdezernent weiter jeden Morgen ins Rathaus, als wenn nichts passiert wäre. „Es hätte zumindest eine Prüfung für eine Suspendierung geben müssen. Ich bin gespannt wie offen und transparent OB Sören Link damit umgeht, wenn das Verfahren gegen die Verantwortlichen beginnt“, sagt Steegmann.

Auch der Rat habe zur Aufklärung bisher nichts beigetragen. „Und die CDU feiert Adolf Sauerland doch immer noch auf jeder Sitzung als ihren Helden. Das zeugt von Unfähigkeit, politisch zu lernen“.

So bedürfe es weiterhin „einer starken, bürgerschaftlichen Opposition“ — eine Rolle, die der Verein „Bürgerinitiative Neuanfang Duisburg“ ausfüllen will, wie der Vorsitzende Steegmann ankündigt. Man habe einige Zeit gebraucht, um sich zu „sortieren“. Jetzt gibt es wieder monatliche Treffen, das erste Mal am Aschermittwoch, einen Tag nach dem Abwahl-Jahrestag (18 Uhr, Café Museum). Dann will die Initiative festlegen, wie sie künftig weiter macht. „Wir werden uns einbringen“, sagt Steegmann. Beim Projekt Duisburg2027 zum Beispiel, aber auch bei strittigen Themen wie dem Grüngürtel oder dem Outlet-Center: „Es gibt genug Baustellen.“

Die zentralen Akteure der Loveparade

Ingo Blazejewski



Kommentare
12.02.2013
14:53
... und im übrigen
von duisifan | #68

habe ich erkannt, dass sie an die Verantwortung der Bürger für ihre Wahl appelieren. Das wäre aber, der Wahrheit ins Auge zu blicken - was für viele Duisburger unerträglich ist. Da Jammern sie doch lieber...

12.02.2013
14:49
Danke schRuessler!
von duisifan | #67

ich sehe es genauso, wie Sie. Da ich aber mittlerweile denke, in Duisburg ist der hier vertretene Stil allgemeiner Stil und der Glaube an einen Untergang der Stadt derart verinnerlicht, dass dieser Geist unablässig sein Ziel verfolgt und Erfolg haben wird, halte ich mich weitgehend raus. Weil ich glaube, dass man hier gegen Windmühlen ankämpft, ja sogar gegen Gleichgesinnte kämpfen muss, weil hier Dummheit mit Arroganz gepaart ist - von Solidarität überhaupt keine Spur - weil ich das, wie viele andere auch, erkannt habe, habe ich die Stadt verlassen. Ich würde meine Nerven für die gute Sache geben, nicht aber für dummen, sinnlosen Kleinkrieg bis in den hintersten Winkel Duisburgs - und nur aus Selbstsucht. Die kann man alle in einen Sack stecken - sie erkennen nicht einmal ihre eigenen Freunde. Daher ist Duisburg wie es ist und alle Probleme komplett hausgemacht. Aufwachen währe die Devise, zusammen halten und Einigkeit beweisen.

12.02.2013
12:39
Wie zerronnen... so gewonnen....
von Zentrum | #66

Nach dem Duisburger nine-eleven hat ausgerechnet OB-Eremitus Sauerland keinen Anlass, parfümiert aus der Sickergrube zu steigen.

Das seit Jahren eingespielte, weisungsgebundene kognitive Vakuum namens Stadtrat hat für die Bürger und insbesondere die abgehängten Stadtteile genauso viel gebracht wie das Schlossgespenst von Bellevue in Hochfeld.

Fishing for Prensa...

Die gewählten Volksvertreter und Wahlbeamten agieren dermaßen hermetisch und unverständlich, dass der Bildungsbürger die demnächst nicht mehr in die Battles voten sollte.

An die letzten beiden OBs....

Besser zwei Damen im Arm als zwei Arme im Darm.

Glückauf

1 Antwort
@Zentrum
von JanundPitt | #66-1

Sie haben "Gefühltes" wieder mal im Stil unserer Altforderen auf den Punkt gebracht. Danke für den nachempfindbaren Schmunzler in dieser leider bierernsten Angelegenheit.

12.02.2013
12:10
Fortsetzung
von schRuessler | #65

das Gejammer über die bööhse SPD los, über Steegmann etc.
Aber gewählt hat man Link dann doch.
oder ist enttäuscht zuhause geblieben.

Und auch jetzt wird sich nichts ändern. das sieht man schon am Stil der Auseinandersetzung. Jeder, der nicht 100prozentig auf Linie ist, wird angepöbelt und in die Schublade "AS-Anhänger" o.ä. gesteckt.

Mein Tipp: So wird das nichts.

1 Antwort
Anmerkung:
von JanundPitt | #65-1

Ich pöble nicht, ich verweigere mich allerdings einer sinnlosen Endlos-Debatte mit Minimal-Informierten.

12.02.2013
12:06
rschulz3 | #62
von schRuessler | #64

"BÜRGER nicht Bürgervertreter wie: Steegmann, Hüsken, SPD U Boote, Alt Obs etc."

Da ist der Denkfehler. Gegen Sauerland haben sich ganz viele Menschen zusammengetan, die alle das gemeinsame Ziel haten, Sauerland abzuwählen. Bei ehrlicher rückschau stellt man fest, dass das ohne die oben genanten kaum geklappt hat.

Der Fehler war jetzt zu glauben, dass jetzt diese alle auch nach der Abwahl ein gemeinsames Ziel haben müssen. Ich habe mich da echt über die Naivität gewundert, ernsthaft zu glauben, dass die SPD in dieser Situation, wo der politische Gegner am Boden liegt, auf einen SPD-Kandidaten verzichten würde. Keine Partei hätte das getan. Bei der BP-Wahl war das etwas ganz anderes, weil da ein SPD-Kandidat keine Chance gehabt hätte.

Als die SPD nun den blassesten aller denkbaren Kandidaten aus den Hut gezaubert hatte, wäre doch die Stunde der Bürger gewesen. Einen charismatischeren Kandidaten als Link zu finden, konnte doch wohl nicht ernsthaft ein Problem sein. Stattdessen ging

11.02.2013
22:39
Übrigens
von rschulz3 | #63

Link einnorden heißt nur, dass wir nicht negieren können, dass er erst mal gewählt ist. Leider.

11.02.2013
22:36
WoW
von rschulz3 | #62

Warum wird mir erst jetzt klar, dass dieser Schüssel wohl Mh oder sonst einer der AS Anhänger ist?
Ja, warum halten wir uns damit auf solchen Typen die Welt zu erklären?
AS hat versagt-errledigt,
Link versagt-noch nicht erledigt.
Strategie:Link einzunorden.
Rat abwählen.
Bürger tun sich zusammen. BÜRGER nicht Bürgervertreter wie: Steegmann,Hüsken, SPD U Boote, Alt Obs etc.
Wie am Anfang....... DU 21 erinnert ihr euch?

1 Antwort
#62 rschulz3
von taosnm | #62-1

DU21 war ein perfekter Ansatz und könnte immer noch die Basis für ehrliche Arbeit sein. An die Arbeit, Doris!

11.02.2013
18:54
Sören Link
von Tyler1 | #61

Lieber Herr Sauerland,sie waren mein Bürgermeister in Duisburg.Ich freue mich das sie in diesem Theater nicht mehr mitspielen müssen.Unserem neuen Bürgermeister steht es im Gesicht geschrieben das ihm vieles nicht gefällt.Er muß mitlaufen oder......wird wieder abgewählt,so einfach ist das hier!!!!

11.02.2013
14:09
"Neuanfang vertan"
von wumbaboa | #60

Ja hat denn ernsthaft ein einzigster Duisburger geglaubt, mit dieser Parteimarionette an der Stadtspitze würde sich für Duisburg auch nur im Hauch etwas ändern? Ich hielt die Wahlplakate mit der Grinsebacke ja damals fürn schlechten Scherz, aber wurde am Wahltag leider eines besseren belehrt. Sorry, aber ich hab keine Mitleid für Duisburg. Es gab genügend ernsthafte parteilose unabhängige Kandidaten! Aber der Duisburger: was ich nich kenn, datt ess iss nich. Und Kreuz bei der SPD, wie schon immer, wie der Vatter, wie der Oppa! Nee, Duisburg, Chance vertan! Setzen und aushalten!

1 Antwort
Sorry - kennen Sie noch nicht einmal die Zahlen der OB-Wahl?
von JoachimMutz | #60-1

Oder wie soll man Ihre Frage bitte verstehen?

Über 82 % der Duisburger haben eben diesen Kandidaten NICHT GEWÄHLT...
Begriffen?

Zum anderen war da ein Riesenproblem (!) mit den Ihrer Meinung nach "genügend ernsthafte parteilose unabhängige Kandidaten"...

Aber das zu erklären, dazu reicht die Kommentarfunktion hier nicht aus.
Wahrscheinlich kommt aber auch das am Aschermittwoch im Cafe Museum ab 18 Uhr zur Sprache... "Klartext eben.. die Hoffnung stirbt zuletzt!"

Nicht setzen und aushalten - NEIN - sich bewegen und austauschen, fordern, fördern, prägen - zum Besseren von DU und seinen Bürgern, Einwohnern, Handel und Wandel!

11.02.2013
13:23
anständige Menschen
von schRuessler | #59

Gut, da hat man natürlich alle auf seiner Seite.

Wer hat schon was gegen anständigen Menschen.

Aber wenn sich "anständige" Menschen zusammentun und das propagieren, implizieren sie damit gleichzeitig, dass die anderen, die eine andere Meinung vertreten, unanständig sind.

Dass ausgerechnet Leute, die in diesen Diskussionen seit Monaten andere Leute, die gegensätzliche Meinungen formulieren, anpöbeln, jetzt diesen Begriff im Munde führen, hat schon etwas seltsames.

11 Antworten
Diese Äußerungen sind der Gipfel an Unverschämtheit...!
von JoachimMutz | #59-1

...denn JEDER, der LESEN und VERSTEHEN KANN, kann die unsägliche Diskussionskultur von schRuessler hier nachlesen!

schRuessler geht nicht auf die Argumente, Belege, Zusammenhänge, die ihm sogar mehrere (nicht ich alleine!) hier aufgezeigt bzw. aufgedröselt haben, nicht ein!

Und irgendwann darf Jedem dann mal der Kragen platzen!
Zumal;
Es sind immer wieder die hier unter abstrusen Synonymen Erscheinenden, anonym schreibenden, die irgendwas in die Welt setzen, wohlwissend, sich real nirgendwo dafür verantworten zu müssen.
Selbst keinen A.. in der Hose, sich öffentlich zu äußern, zu stellen, aber "draufschlagen"... - zudem dann noch echte Argumente kackfrech zu ignorieren.

"Gegen Dummheit sind selbst Götter machtlos!" - Das ist so.

#46.... + #55... plus weiteres ist kennzeichnend, bezeichnend ... !






Lieber Herr Mutz,
von schRuessler | #59-2

Wenn einem über Monate in den Foren immer wieder der beleidigende und rechthaberische Diskussionsstil vorgeworfen wird, könnte man ja evtl. einmal darüber nachdenken, ob wirklich die anderen alle doof sind oder ob man vielleicht doch eionmal sich selbst hinterfragen sollte.

Nur mal so als Denkanregung.

@schr
von keineahnung88 | #59-3

So so.Wenn man nicht so ist,ist man so! Muß man das verstehen? Wenn jemand Anstand anmahnt, heißt das doch nicht das andere unanständig sind, oder wie kommt man zu diesem Schluß?
Das man hier in diesem Forum nicht immer nett miteinander umgeht ist eine Sache,ändert aber rein gar nichts an der Tatsache das hier Menschen sind die sich tatsächlich noch engagieren. Ja sowas soll es tatsächlich sogar ohne Eigennutz geben!
Seltsam aber, das es immer wieder genug Aktivitäten gibt um zu spalten! Der Mensch lernt nicht aus,oder?

@ #59-3 keineahnung88
von JoachimMutz | #59-4

Sie haben die ungeheuerliche "Argumentationskette" sehr gut erkannt und sehr gut gekontert! Danke!

Meinen persönlichen Rat kann ich mir allerdings aufgrund aller "mit ihm" gemachten Erfahrungen nicht verkneifen.

"Es ist sinnlos..." Hart, trocken, aber immer noch fair.

keineahnung88 | #59-3
von schRuessler | #59-5

So polemisch, wie ich es geschrieben habe, ist es natürlich nicht richtig.

Es ist eine Reaktion auf den Anspruch von Leuten wie Herr Mutz, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein.
Alles was ich gesagt habe, ist, dass Herr Link nicht durch Wahlbetrug an die Macht gekommen ist, da jeder Duisburger wissen konnte/musste, wen er da wählt.
Jeder Duisburger hatte die Gelegenheit, einen andern Kandidaten zu wählen. Wenn man das nicht tut, kann man dafür weder die SPD noch Herrn Steegmann verantwortlcih machen

Dafür darf ich mich von Mutz und co hier beschimpfen lassen. Die "unsäglche Diskussionskultur" besteht darin, dass ich nicht bereit bin, meine Wertung der Vorgänge durch seine zu ersetzen. Wer hier Sätze loslässt wie ""Manche haben eben was an der Schüssel", sollte sich zum Thema Diskussionskulteur m.E. etwas zurückhaltender äußern.


#59 schRuessler
von taosnm | #59-6

Vielleicht können Sie sich damit einverstanden erklären, dass die Menschen, die sich anständig fühlen, das deshalb so empfinden, weil sie, wenn auch nicht immer sehr verbindlich, etwas für ihre Stadt tun möchten unter Verzicht auf persönliche Vorteile und nur im Sinne der Sache. Die Tatsache, dass grundsätzlich Kommunalpolitik reine Sachpolitik ist, verschwindet immer wieder aus dem Blickfeld, weil die Parteien sich alle Bereiche der Politik gekrallt haben und deshalb die Sache in den Hintergrund geriet.

Niemand braucht ein SPD-Schwimmbad und eine CDU-Turnhalle, sondern Schwimmbad oder Turnhalle werden entweder benötigt oder nicht. Ideologie ist da wenig hilfreich, sondern ein Verhinderungsfaktor, weil erwiesenermassen gute Dinge oft deshalb nicht beschlossen werden, da sie nicht den Vorschlägen der eigenen Parteien entstammen. Das ist schon ziemlich pervers.

Sehen Sie den Duisburgern mal ganz grossmütig nach, dass sie abgrundtief enttäuscht und frustriert sind.

zu #59 - 5
von JoachimMutz | #59-7

....aber erst nach zig eindeutig die Wählertäuschung belegenden Argumenten!

Und die ohnehin sehr wenigen Wähler, die OB SL gewählt haben, können sich zudem sogar betrogen fühlen! Die Belege liegen nicht nur mir sogar schriftlich vor!!!!

ok
von keineahnung88 | #59-8

Erstaunlich wieviel Potenzial hier in die falsche Richtung abgefeuert wird. Nehme man all das ZUSAMMEN und man kann tatsächlich richtig gute Kommunalpolitik machen!

taosnm | #59-6
von schRuessler | #59-9

Was Sie schreiben, ist ja vollkommen richtig.
In der Bewertung der Duisburger Politik vor und nach dem "Neuanfang" sind wir uns vermutlich alle einig.

Aber, ich wiederhole mich da, die Duisburger haben Herrn Link freiwillig gewählt. Das kann man weder der SPD noch Herrn Steegmann oder sonst wem anlasten.
In dem Moment, wo die SPD beschlossen hat, einen Parteikandidaten aufzustellen, fehlte der Elan der Duisburger, der vorher doch so stark war, dass man Sauerland eindrucksvoll in die Wüste jagen konnte.

Schon bei der damaligen Diskussion, an der ich auch als Nicht-Duisburger intensiv teilgenommen habe, war ich erschüttert, wie teilweise die Sauerlandgegner miteinander umgegangen sind, obwohl wir doch eigentlich alle dasselbe Ziel hatten.

Und ich sehe darin auch den Hauptgrund dafür, dass ein echter Neuanfang damals nicht geklappt hat.

#59-9 schRuessler
von taosnm | #59-10

Uneingeschränkt muss ich Ihnen Recht geben. Link ist das Resultat der grossen Uneinigkeit der unterschiedlichen Gruppen von Menschen, die vom Ansatz her etwas verändern wollten, dazu aber nicht in der Lage waren, weil die Pflege der persönlichen Eitelkeiten und Animositäten die Oberhand gewonnen hatte, was sich übrigens in der Steegmann-Gruppe deutlich widerspiegelte.

Wenn nun diese Duisburger, die guten Willens sind, über ihren Schatten springen und sich in den Dienst der Sache stellen, können sie ein zweites Mal für eine Überraschung sorgen und die elende Parteipolitik dahin schicken, wohin sie gehört, nämlich ins Nirgendwo. Und jetzt ohne Zeitdruck, weil die Kommunalwahl erst 2014 stattfinden wird. Dafür kann man nur die Daumen drücken.

zu #59-10 muss ich was ungefragt "einfügen" - sonst läuft da doch noch was schief...
von JoachimMutz | #59-11

...zum Betrug bzw. Täuschung;
1.
Und das hat Herr Jochums am 5.10.12 in einem Manuskript für ein Gespräch mit Sören Link geschrieben und ihm übergeben (Überschrift):

"- Neuanfang, wo bist Du? Ein Beispiel eines beispiellosen Betrugs an uns Bürgern. -"

Den vollen Text gibts bei mir. -

Harald Jochums / Ehemaliger (Mit-) Sprecher von "Neuanfang für Duisburg"

2.
Die SPD hat also unter dem Deckmantel des propagierten Neuanfanges und der Vereinbarung der gemeinsam, gemeinschaftlich vorzunehmenden Kandidatenauswahl
schon vorher SL "ausgeguckt" - ohne dass ICH hierfür Beweise vorlegen kann!

3.
Wer will aber schon daran glauben, dass die unter 2. behaupteten Dinge nicht zutreffen.. - vor allem durch "Hannelore und Ralfs erfolgter Verdrahtungen"!

Hinzu kommt das linke Verhalten des OB - der sich um einen Teufel um seine erklärten Versprechen zu mehr BürgerINFORMATION und -EINBINDUNG schert - denn er persönlich hat die MehrINFORMATION sogar abgelehnt!

"Aus Anstand Abgewählt".. Nur wozu?

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