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Loveparade

Loveparade-Gutachten setzt Duisburg unter Druck

19.02.2012 | 18:44 Uhr
Loveparade-Gutachten setzt Duisburg unter Druck
Die schlimmen Loveparade-Bilder aus Duisburg im Juli 2010 haben immer weitere Nachspiele. Foto: dapd

Duisburg.   Verkehrsforscher hatte nur einen eingeschränkten Untersuchungsauftrag zur Loveparade. Die Stadt, so der Vorwurf, soll die Besucherprognose zurückgehalten haben.

Das Gutachten des britischen Massenforschers Keith Still setzt die Stadt Duisburg weiter unter Druck. So hatten die Planer der Kommune zwar den Duisburger Verkehrsprofessor Michael Schreckenberg und die Firma TraffGo mit Gutachten zur Entfluchtung und Personenstromanalyse des Festgeländes beauftragt, um die Veranstaltung genehmigungsfähig zu machen. Von den Gutachtern aber keine tragfähigen Aussagen zu den gefährlichen Stellen auf dem Festgelände erhalten. Und nicht nachgefasst. Das Still-Papier zieht nun die Qualität der städtischen Aufträge an Schreckenberg und TraffGo in Zweifel. Die entscheidende Frage wurde nämlich nicht beantwortet: Wie viele Menschen können pro Stunde überhaupt maximal auf das Gelände gelangen?

Zunächst hatte sich Professor Schreckenberg die Baukonzepte zur Loveparade angesehen. Ihm lagen weitgehend alle Unterlagen vor. Gleichzeitig wurde er zwei Wochen vor der Loveparade mündlich von Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt über die Konzepte für Zu- und Abwege informiert. Wie aus einem Protokoll des Treffens hervorgeht, warnte Schreckenberg etwa vor „festinstallierten Gittern“ auf den Wegen zur Loveparade . Er empfehle stattdessen, „keine festen Sperren“ einzusetzen. „Solange es möglich ist, sollte man die Besucherströmungen ungehindert fließen lassen.“

Zur Situation im Tunnel und auf der Rampe sagte Schreckenberg wenig. Solange das letzte Teilstück auf dem Zuweg zum Partygelände eng genug sei, sei es sachgerecht, den „Strom auf das Maß zu reduzieren, welches am Einlass problemlos gesteuert werden kann“. Für seine Begutachtung der Pläne bekam Schreckenberg 20.000 Euro von der Stadt. Er sagt, die Stadt habe seinen Auftrag alleine auf die Zu- und Abwege vom Bahnhof bis zu den Vereinzelungsanlagen vor dem Gelände beschränkt. Für die Tunnel und die Rampe habe er keinen Auftrag gehabt. „Der Veranstalter wollte von mir keine Aussage zu den Besucherströmen auf dem Gelände.“ Dem sei die Stadt gefolgt.

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Auch die Firma TraffGo hat in ihrem Gutachten, das sie am 15. Juli 2010 präsentierte, nichts zu der Breite der Zuwege und möglichen Staus dort gesagt. TraffGo-Chef Hubert Klüpfel, der bei Schreckenberg promovierte, hielt nach einer Computersimulation die Fluchtwege vom Gelände weg für ausreichend. Zu Tunneln und Rampe am Eingang findet sich nur der Hinweis, durch Ordner müsse verhindert werden, dass sich die Besucherströme vor der Rampe kreuzen. Die Annahme der TraffGo-Simulation war „stetiges Weiterlaufen“ der Besucher. Staus wurden nicht geprüft.

Maximaler Durchlass

Zu der Frage nach der maximalen Durchlassmenge am engsten Punkt des Zuweges finden sich keine Aussagen bei Schreckenberg und TraffGo, auch nicht in den sonstigen Unterlagen. Für den britischen Forscher Still war das aber der springende Punkt. Selbst wenn die gesamte Rampe frei gewesen wäre, hätte an der engsten Stelle nur eine Passage von rund 18,30 Meter Breite zur Verfügung gestanden, die als Zu- und Abweg genutzt werden sollte. Laut Still hätten hier maximal 89.800 Menschen pro Stunde durchkommen können.

Wie aus dem Bewegungsprofil der Loveparademacher ersichtlich war, rechneten die Planer mit 145 000 Besuchern in der Spitze. Nach dieser Liste ist der Zeitpunkt der Katastrophe vorhersehbar, wenn man Still folgt. Bis 15 Uhr sollten nur 65 000 Menschen in der Stunde die Rampe passieren. Dies war problemlos möglich. In den nächsten beiden Stunden sollten je rund 100 000 Menschen folgen. Das System musste demnach spätestens zwischen 16 und 17 Uhr kollabieren. Die meisten Menschen starben am Fuß der Rampe gegen 16.30 Uhr.

Schreckenberg sagt, Zahlen über die erwarteten Besucherströme seien vom Veranstalter und von der Stadt zurückgehalten worden. Die Gutachter sollten nicht erfahren, wie viele Leute tatsächlich kommen würden. „Die Zahlen wurden nicht offengelegt.“ Gegen Schreckenberg und die Verantwortlichen der Firma TraffGo wird nicht ermittelt.

David Schraven

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Kommentare
22.02.2012
17:53
von Jürgen Rohn
von Vergeltung | #53

Geht es Ihnen um Jäger als Innenminister oder um ihn als Duisburger SPD-Fraktionsvorsitzender, weil sie weder die CDU noch die SPD in den Spitzen und im Rat sehen wollen? Treibt Sie politischer Wille an oder ist es schlichte Zivilcourage des Bürgers? Wo stehen Sie politisch, reden Sie da drüber?

1 Antwort
von Vergeltung | #53
von JuergenRohn | #53-1

Es trifft nicht zu, dass ich weder die CDU noch die SPD in den Spitzen und im Rat sehen will. Um die politische Verantwortung geht es mir. Ich hoffe auf eine Wählergemeinschaft in Duisburg, die sich aus der basisdemokratischen Bewegung bilden wird.

22.02.2012
08:33
von Vergeltung | #45
von JuergenRohn | #52

Zitat: Warum, J. Rohn, wollen Sie nun, nachdem Sie Sauerland erfolgreich los sind, Jäger und Link bzw. die SPD weg haben?

Am 15. Juli 2010 wurde Ralf Jäger zum Minister für Inneres und Kommunales in der neuen Regierung Kraft ernannt. Zum Zeitpunkt der Loveparade Duisburg trägt er die politische Verantwortung. Dabei kommt es nicht darauf an, ob er persönlich schuldig oder involviert ist. Jäger trägt für die folgenschweren Fehler der Polizei die politische Verantwortung als deren oberster Dienstherr. Schützend vor seine Mitarbeiter stellte sich Oberbürgermeister Sauerland auch in etlichen Reden. Das verbindet ihn mit Jäger. Beide tragen keine juristische Schuld, sie sind aber politisch verantwortlich als Chefs für das Versagen ihrer Mitarbeiter. Daher kann es nur eine Forderung geben mit großem Nachdruck: Rücktritt von Innenminister Ralf Jäger. Mit solchen Menschen darf es keinen Neuanfang geben, die obendrein noch den nächsten Oberbürgermeister aussuchen wollen.

21.02.2012
21:27
Interview mit Schneckenberg vom 24.7.2010
von Vergeltung | #51

Er hatte sowohl am Sicherheitskonzept mitgearbeitet und war zudem Mitglied des Krisenstabes und wird anstelle von Rabe interviewt, da der entweder ausgeflogen war oder wiederum Leiter des Lagezentrum (Hochhaus) war.

http://www.duisburg21.info/index.php?option=com_content&view=article&id=14:interview-prof-schreckenberg-24-juli-2010&catid=7:stellungnahmen-der-verantwortlichen&Itemid=12

21.02.2012
21:19
SCHRECKENBERG
von Vergeltung | #50

Erzählen Sie uns doch nicht, dass "das letzte Teilstück" der Bereich BIS zu den Schleusen war! Da wurde nicht verengt. Sie meinen das danach und insbesondere das an der verf... RAMPE! Und mit "problemlos steuern" meinen Sie die magische Zahl. Und genau DESHALB sollten die Stadtbediensteten (Bau-/Ordnungsamt) die Besucher ZÄHLEN! (was nicht erfolgte)

21.02.2012
21:09
Klüpfel Schreckenberg
von Vergeltung | #49

"Solange das letzte Teilstück auf dem Zuweg zum Partygelände eng genug sei, sei es sachgerecht, den „Strom auf das Maß zu reduzieren, welches am Einlass problemlos gesteuert werden kann" -was ist das für eine Verschleierung!?

Falsch, Sch. erhielt den Auftrag von der Stadt, nicht von Lopavent!

Selbst wenn die Stadt die Zahlen offen gelegt hätten, hätten beide sehen müssen, dass die Zahlen zu hoch und der Durchlass zu eng waren.

21.02.2012
21:05
Herr Klüpfel und Herr Schneckenberg
von Vergeltung | #48

Ist ja nicht wahr. Sie waren darüber informiert, dass die Medienlüge von 1,4 Mio eine verdreifachte Zahl darstellte und auch, dass man dennoch irgendwas zwischen 500 und 800.000 erwartete!

Zumindest Schneckenberg wird mittlerweile als das bezeichnet was er ist: ein Verkehrsforscher, aber auch ein STAUforscher (und NICHT Panikforscher, denn die gibt es für den gar nicht!)

Falsch: es gibt das Gelände, das hier "Fest"Gelände genannt wird und das Veranstaltungsgelände, dass das Fest- und alle anderen Bereiche beinhaltet.

Klüpfel will nur das "Fest"Gelände theoretisch entfluchtet haben, aber im NOTFALL, zumindest behauptet er das in einem 3 teiligen Interview bei xtranwes.de.
Trotzdem hatte er mit den Zahlen operiert, die den Besucherstrom aufs Gelände meinen!

Was meint Schneckenberg mit "solange esmöglich ist"? Meinte er damit bis zur Rampe?

21.02.2012
20:06
Loveparade-Gutachten setzt Duisburg unter Druck
von EikeM | #47

Was sind Herr Schreckenberg und Traffgo eigentlich für Leute, die anscheinend nicht mal den Dreisatz beherrschen oder beherrschen wollten.
Es war verdammt noch mal ihre Pflicht die Sicherheitsbedenken mitzuteilen und darauf hinzuweisen, dass unter diesen Umständen die Veranstaltung nicht durchführbar gewesen wäre.
Meine Wut gilt insbesondere solchen Leuten, die von der Gefahr gewußt haben müssen und trotzdem diesen Wahnsinn duldeten oder einfach weg sahen.
Das gleiche gilt auch für den Bauamtsleiter, Ordnungsamtsleiter und der Polizei.
Das sind Fachleute, die die Undurchführbarkeit bewußt ignoriert haben.
Bezahlen mußten unsere Kinder und wir, die ein Leben lang mit dem Verlust umgehen müssen.
Wenn die jetzt alle glauben, dass mit der Abwahl von Herrn Sauerland die Schuldfrage geklärt ist, so irren diese.
Jetzt sollte erst mal die Aufarbeitung der Katastrophe beginnen und die Schuldigen auch genannt werden.

7 Antworten
Loveparade-Gutachten setzt Duisburg unter Druck
von Sentinel | #47-1

Hallo EikeM // ich kann ihre Wut mehr als nachvollziehen & Sie haben vollkommen Recht wenn Sie sagen, mit der Abwahl eines Adolf Sauerland ist die Schuldfrage noch lange nicht geklärt. Die Satdt DU in Personen von Rabe, Janssen, Bölling, Fuhrmann, van Staa & A. Bruckmann haben mehr geschlampt als viele wissen. Bei der Staatsanwaltschaft lagen Unterlagen aus dem entsprechenden Amt vor, nach dem die Anzahl der Sicherheitskräfte benannt waren. Die kriminelle Handlung lag nur darin, dass die benannten Privaten Sicherheitsunternehmen niemals in Kontakt mit dem Veranstalter noch mit der Stadt gestanden haben. Daher das Fehlen der knapp über 500 Sicherheitskräfte die am Tag der Veranstaltung angeblich nicht zm Dienst erschienen sein sollen, sie waren niemals angefordert. Auch die Qualifikation der eingesetzten Kräfte wurde nicht überprüft. Es wurde vorsätzlich unterlassen...!!!!

Loveparade-Gutachten setzt Duisburg unter Druck
von b.scheuert | #47-2

@sentinel
Die waren gar nicht angefordert??? Danke für die Info, hochinteressant! Bitte mehr davon!

Loveparade-Gutachten setzt Duisburg unter Druck
von Sentinel | #47-3

@B.Scheuert // es wurden Geschäftsführer von Sicherheitsfirmen vor die Staatsanwaltschaft geladen wo sie Stelluung beziehen sollten wie es an dem Tag der Katastrophe vor Ort abgelaufen ist, welche Aufgaben diese Firmen dort hatten & wie ihr Personal eingeteilt war. Den Firmen wurde auch die "Anzahl" ihres angeblich gestellten Personals genannt. Doof nur, dass diese Firmen weder Kontakt mit dem Veranstalter hatten, noch mit den Verantwortlichen der Stadt noch Personal am Tag der Veranstaltung vor Ort hatten. Bei einer Firma wurde dem Geschäftsführer unterbreitet, er habe 100 Sicherheitskräfte gestellt, auc er hatte NULL Mann/Frau vor Ort. Das O-Amt hat weder vor Ort am Tag geprüft & im Vorfeld einfach Firmen & Anzahl von Personal aufgenommen welches nur auf dem Papier existierte. Daher die Zahl über 500 Sicherheitskräfte seien am Tag nicht erschienen, sie waren niemals angefordert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Loveparade-Gutachten setzt Duisburg unter Druck
von b.scheuert | #47-4

@sentinel

Hat Lopavent bestimmt vergessen... Für die Sicherheit wurde ja alles getan...Und niemand in U-Haft, kann ich nicht begreifen!

Loveparade-Gutachten setzt Duisburg unter Druck
von Sentinel | #47-5

@B.Scheuert / ach wenn Lopavent den Versuch unternommen hat arglistisch zu handeln & angeforderte Zahlen zu fingieren, die letzte Kontrolle über die Einhaltung der Konzeptvorgabe obliegt beim Ordnungsamt. Dieses besagte Amt hat die Pflicht auch die Qualifikation der eingesetzten Sicherheitskräfte zu überprüfen, dazu dürfen "Servicekräfte" nicht, wie bei der LoPa geduldet, Einlasskontrollen, als "Treiber" oder im Innebereich mit Sicherheitsaufgaben betraut werden. Alles passiert, alles geduldet, nicht kontrolliert worden weil es im Vorfeld bekannt war. Hätte man kontrolliert, hätte die Veranstaltung noch am Morgen abgesagt werden müssen. Federführend für solche Entscheidungen ist der Dezernent für Sicherheit & Recht bei der Stadt DU, Herr Wolfgang Rabe, engster Freund & größter Befürworter der LoPa 2010!!!!

Loveparade-Gutachten setzt Duisburg unter Druck
von b.scheuert | #47-6

@sentinel

Ich werde aber nie verstehen, warum die Polizei erst nach den ersten Todesopfern die Schleusen geöffnet hat, oder wer auch immer. Das war das Fatale! Das hätte früher passieren sollen.

Loveparade-Gutachten setzt Duisburg unter Druck
von Sentinel | #47-7

@B.Scheuert / weil die Kommunikation nicht funktionierte, Funk / Mobilfunktelefone / Lautsprecherleitsystem (weil angefordert aber nicht vorhanden) / Rettungsschleusen nicht vorhanden waren etc. Kurz um, es war kein Überblick möglich & eng gesehen ist die Polizei erstmal nur bis zum Veranstaltungsgelände verantwortlich (in dem Fall bis zur Personenkontrolle an den Tunnelzugängen), erst wenn Gefahr für Leib, Leben & öffentliche Ordnung besteht, erst dann ist die Polizei auch innerhalb der Veranstaltung zum Einsatz verpflichtet. Kompliziert aber ist so & durch das Fehlen der Rettungsschleusen für Einsatzkräfte, war werder für Polizei, Feuerwehr & Rettungsdienst ein effektives Eingreifen, Helfen, Retten möglich.

21.02.2012
18:20
an sempre, heinrichh
von Vergeltung | #46

sempre, Nicht nur. Die Menschen starben auch über dem gelösten und halb im Schacht liegenden Gullideckel, den am Morgen des 24.7. ein Securitychef und ein Polizist dort mit einem Bauzaun abdeckten. Sie sind dann gestorben weil sie stürzten und immer wieder ein Mann auf sie fiel, der zuvor mehrere Male an der Plakatwand hochkletterte. Des Weiteren robbten Männer über die dort liegenden. Diese Stäbe des engmaschigen Bauzaunes verbogen natürlich so, dass sich die Menschen dort nicht befreien konnten.
Angeblich wurde dort nicht geprüft (Bauordnungs-/Ordnungsamt). Das kann ich nicht glauben. Am 23.7. wurde bestimmt auch dieser Bereich abgenommen und wenn nur pro forma. Was, wenn der Deckel in der Nacht oder am frühen Morgen manipuliert wurde?

heinrichh, Hätte man die Westrampe auf gemacht, wären "unkontrolliert" ZU VIELE aufs Partygelände geströmt. Sie war nur ein PRO FORMA-Notausgang.

21.02.2012
18:03
an willi_wurst, Jürgen Rohn, buckheimer
von Vergeltung | #45

willi_wurst, Schreckenberg hat doch nicht ernsthaft vor dem Tunnel gewarnt, das war pro forma.
Er war Teil des Krisenstabes, leitete ihn vielleicht, denn Janssen tat das nur pro forma.
Schreckenberg bezahlte die Stadt (Steuern), Klüpfel Lopavent.

Warum, J. Rohn, wollen Sie nun, nachdem Sie Sauerland erfolgreich los sind, Jäger und Link bzw. die SPD weg haben?

Interessant finde ich, dass inzwischen sich anscheinend nicht mehr Klüpfel, sondern Still um die Mekka-Pilgerrer kümmert. Sterben bei ihm weniger? Auch, weil er auf Feldversuche verzichtet, denn warum, Herr Oberhagemann, Herr Klüpfel und Herr Schneckenberg, war die Rampe so dermaßen verengt?

buckheimer, Sie vergessen Klüpfel.

21.02.2012
17:48
an Syndikus
von Vergeltung | #44

Das sehe ich auch so. Klüpfel hat nur einen Teil prüfen sollen, Schneckenberg auch, zudem Klüpfels "Gutachten" abgesegnet. Und Brandschutzexperte Jaspers empfahl die Entfluchtungsanalyse aufgrund fehlender Fluchtwege im Tunnel. Also auch er! Doch das langt nicht: Ministerialrat Rübel hatte unter Bau-/Verkehrsminister Lienenkämper erst den entscheidenden Tipp gegeben! Schadenersatzsprüche an das Land stellen, an die Gutachter. Zu allererst aber muss gegen die Leute ermittelt werden!

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