CDU Dortmund greift RVR-Dezernenten wegen Nein zu Flugzeitverlängerung scharf an
20.07.2011 | 19:00 Uhr 2011-07-20T19:00:00+0200Dortmund.Der Einwand des Regionalverbandes Ruhrgebiet (RVR) gegen längere Flugzeiten provoziert in Dortmund Widerspruch und heftige Reaktionen. CDU-Ratsvertreter Thomas Pisula, stellvertretender Vorsitzender im RVR-Planungsausschuss, unterstellt „politische Motive“ gegen die Betriebszeitenerweiterung.
Kopfschütteln beim FlughafenDortmund zur Stellungnahme des RVR, die Verlängerung der Betriebszeiten widersprächen den Zielen der Regionalplanes. Im betreffenden Auszug heißt es wörtlich: „Der leistungsfähig ausgebaute regionale Verkehrsflughafen Dortmund soll in seinem Bestand gesichert werden.“ Genau da setzt der RVR an. Eine Ausweitung der Betriebszeiten habe zur Folge, dass die Lärmschutzzonen vor allem auf Unnaer Gebiet deutlich erweitert würden. Das gehe deutlich über eine Bestandssicherung hinaus. Mithin müsse erst der Landesentwicklungsplan geändert werden. Falsch, kontert man am Airport. „Bei unserem Anliegen geht es doch darum, die Leistungsfähigkeit des Flughafens zu erhalten und damit seinen Bestand zu sichern“, sagt Sprecher Marc Schulte. Das sei aber nur möglich, wenn der Flughafen (wie andere Flughäfen auch) wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen habe. „Dazu zählen insbesondere die beantragten 60 Minuten längere Flugzeit - plus Verspätungsregelungen.
Darüber hinaus, so Schulte, habe man beim RVR den genannten Passus isoliert betrachtet und es unterlassen, in der Stellungnahme auf die Bedeutung des Flughafens für die Region einzugehen.
„Der Widerspruch aus der Verwaltung des RVR ist ganz klar politisch motiviert“, winkt Thomas Pisula ab, Mitglied der CDU-Fraktion und Vize im RVR-Planungsausschuss. Wie berichtet, hat der RVR in Martin Tönnes einen neuen Planungsdezernenten, der zuvor für die Dortmunder Grünen im Rat gesessen hatte. “Schon da hat er sich vehement gegen jede Veränderung am Flughafen gewehrt“, weiß Pisula. „Tönnes macht sich in seiner Funktion zum Handlanger der Grünen.“ Er hätte erwartet, dass der RVR Münster als Genehmigungsbehörde eine politisch abgestimmte Stellungnahme zuleiten würde. So aber bestünden erheblicher Zweifel, dass sich der Einwand sich ausschließlich an Fakten orientiere.
IHK will Betriebszeitenverlängerung
Ein klares „Ja“ zur Betriebszeitenverlängerung kommt erwartungsgemäß von der Industrie- und Handelskammer (IHK). Deren Präsident Udo Dolezych unterstreicht die Bedeutung des Flughafens für die mittelständische Wirtschaft in der Region. Längere Flugzeiten würden sich positiv auswirken und könnten die fehlenden Anbindungen an Drehkreuze herstellen. „Dass sie fehlen, ist im wesentlichen auf unzureichende Betriebszeiten zurückzuführen“, sagt Dolezych. Eine Untersuchung mit der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH, Tochter des RVR, habe ergeben, dass das Ruhrgebiet bei Flugverbindungen im internationalen Vergleich Schlusslicht sei. „Wer den Flughafen nicht will, gefährdet Arbeitsplätze.“ Die Prognose für 2025 sehe ein Wachstum auf 7000 Arbeitsplätze vor.
10:16
Warum hat keiner der jetzt aufgetauchten Umwelt-schützer und CO2-Verhinderer aufgeschrieen, als die RFG und später die eurowings die Sammeltransporte im Geschäftsreiseverkehr von Münster/Osn. und PAD mit Zwischenlandung in DTM abgewickelt hat. Um dann nach Stuttgart, München und wer weißwohin zu fliegen. Auch Dresden wurde bis zur Einstellung der Linie über Leipzig bedient, Rostock mit Zwischenstopp in Hamburg. Aber da blieben die Immissionen ja nicht in Dortmund als Herhalte-Argument. Und: schauen Sie doch mal, wie manch türkische Airline und sogar Air Berlin an manchen Tagen verkehrt: mit Zwischenstopps nach oder ab Dortmund auf der Strecke Antalya. Also: Vorsicht, wenn man sich auf ein unbekanntes Gebiet begibt, es könnte mit Sprengsätzen bestückt sein. Reden ist Silber Schweigen ist Gold - sagte schon meine Oma.
09:40
@20
Was ist denn, wenn in einem Flieger nach Dortmund drei Leute aus Hamm und drei Leute aus Bielefeld sitzen. Nach Ihrer Logik heißt das: Hamm und Bielefeld brauchen eigene Flughäfen um die CO2-Emmissionen zu reduzieren.
Das ist schon abenteuerlich, was Sie sich da zurecht argumentieren.
Europaweit üblich ist übrigens nicht, dass bei Flughäfen das Defizit größer als der Umsatz ist. Für diesen Flughafen gibt es nämlich im engeren Sinne überhaupt keinen Bedarf.
23:27
@ Fakeilein
Will das jemand bestreiten?
Ja natürlich, was glauben Sie denn? Wieviel Immissionen (nicht *E*missionen) erzeugt denn der mit drei Geschäftsleuten besetzte Spätflug dann hier? Wieviel werden denn mehr erzeugt, wenn diese drei in Ddorf/KölnBonn landen? Und wieviele Flüge weltweit dürften dann gestrichen gehören, nur weil sie nicht in Dortmund starten oder landen?
Ihre verquere Logik des verkrampften Argument-Suchens wird dann noch mit der üblichen Lüge getoppt, es gäbe so etwas wie europaweite Öffnungszeiten.
22:58
@ 16
Für blöde halte ich Sie nicht. Jeder Transfer, der aufgrund der beschränkten Betriebszeiten und daher einer in Dortmund nicht durchgeführten Landung oder eines Startes zu und von anderen Flughäfen durchgeführt werden muss, erzeugt zusätzliche Emissionen. Will das jemand bestreiten?
Daneben wird an den anderen Standorten zusätzlicher Lärm erzeugt - der Dortmund natürlich erspart bleibt - und die Passagiere erleiden Zeitverluste.
Es ist daher nicht einzusehen, warum am Flughafen Dortmund nicht die europaweit üblichen Betriebszeiten auch gelten sollen.
18:37
Geschäftsfliegerei in Dortmund ist doch eine Lachnummer.
Wem es um die Geschäftsleute geht, kommt man billiger weg, wenn man denen ein Taxi nach Düsseldorf sponsert. Das nützt dann nicht nur den einem Dortmunder Lautsprecher der regelmäßig nach London fliegt, das hilft auch den anderen, die aus Städten kommen die von Dortmund aus niemals bedient werden.
Fakt ist doch, es geht darum, den Ferienflugverkehr nach Dortmund zu locken. Der kann dann am Abflughafen die billigen Slots nutzen.
18:31
Sche...e das ich IHK Zwangsmitglied bin,
sonst hätte ich den Verein schon lange
zum Teufel gejagt.
In meinem Interesse sprechen die
jedenfalls nicht !
18:14
@ #16
Unser Fakeilein will doch nicht zum hundertsten Mal als Phrasendrescher entlavt werden, also wird er auch nicht drauf eingehen. Eher besorgt er sich wieder einen neuen Account und schwallert damit fröhlich den gleichen Unsinn weiter.
18:00
Auch wenn Sie mich für blöde halten, hab ich Ihr Argument doch sehr wohl verstanden. Dann führen Sie bitte aus, wie sich die Betriebszeitenverlängerung am Dortmund Airport positiv auf den CO2-Ausstoß auswirken soll. Ihre Darstellung ist leider kaum nachvollziehbar. Und mit lateinischen Weisheiten kommen Sie auch nicht weiter.
17:53
Nun ja, als schweigenden Philosophen kann man Sie hinter den herbeigezerrten Argumenten kaum erkennen...
in fact, das kann man knicken, Mann...
17:29
@ 13
Wenn man Argumente nicht versteht - besser nichts posten. Si tacuisses ....