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SV Hüsten 09 fordert Spitzenreiter heraus

24.10.2009 | 12:00 Uhr
SV Hüsten 09 fordert Spitzenreiter heraus

Sauerland. Die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Bezirksliga 5 ist Tabellenführer FC Arpe/Wormbach mit zuletzt sieben Siegen in Serie.

Am 12. Spieltag müssen die Kicker von Trainer Waldemar Patrzek die Tabellenführung beim starken Aufsteiger SV Hüsten 09 verteidigen. Hüsten liegt auf dem vierten Tabellenplatz und hat wie der FC Arpe/Wormbach erst zwei Niederlagen auf dem Konto. Im Tabellenkeller hat das Spiel des SV Dorlar/Sellinghausen gegen den TuS Velmede-Bestwig richtungsweisenden Charakter. Der Aufsteiger aus Dorlar ist seit drei Spielen ungeschlagen. Bestwig kassierte fünf Niederlagen in Serie und blieb ohne Torerfolg.

Paul Bender warnt

VfB Marsberg - TuS Medebach (So., 15 Uhr im Diemelstadion). Der Tabellenzweite ist gewarnt, immerhin gewann Medebach in der vergangenen Serie mit 1:0 in Marsberg. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht wieder in einen Konter laufen. Dazu dürfen wir uns nicht den Schneid abkaufen lassen. Medebach hat nichts zu verlieren”, sagt VfB Spielertrainer Paul Bender.  Medebach fehlen mit Spielführer Andre Ricken, Goalgetter Peter Ricke, Torhüter Michael Padberg und Vitalis Paul vier Kicker. TuS-Trainer Uli Drilling: „Wir werden trotzdem versuchen, dem Favoriten das Leben so lange wie möglich schwer zu machen.”

Schröder hofft auf Punkt

GW Allagen - RW Erlinghausen (So., 15 Uhr). Um für das Derby am 8. November gegen den VfB Marsberg eine gute Ausgangsposition zu schaffen, wollen die Rot-Weißen beim Tabellensechsten nicht verlieren. Keine leichte Aufgabe. Die Grün-Weißen haben neben Brilon und Erlinghausen daheim noch nicht verloren. „Ich wäre mit einem Punkt hochzufrieden. Wir müssen vor dem gegnerischen Gehäuse effektiver sein”, sagt RWE-Trainer Stephan Schröder, der gegenüber dem Kader der vergangenen Woche vermutlich auch wieder auf Christian Nehlert verzichten muss.

BC Eslohe ohne Gördes

SV Oberschledorn - BC Eslohe (So., 15 Uhr im Sportpark Rohwiese). SVO-Trainer Martin Gerbracht sieht Eslohe in der Favoritenrolle. „Wir müssen uns in die Partie reinbeißen, kompakt verteidigen und versuchen, Eslohes überragende Offensivakteure in den Griff zu bekommen. Die Mannschaft will in den nächsten Wochen unbedingt zeigen, dass die Partie in Bestwig keine Eintagsfliege war”, sagt Gerbracht. Fehlen wird Kapitän Frank Tuss (Kegeltour). Fraglich ist der Einsatz von Heiko Wolff (Bluterguss unter der Ferse). Torhüter Christian Lefarth gehört nach einem Kreuzbandriss zum Kader. Eslohe ist auf dem Weg nach oben. Von den letzten acht Begegnungen ging nur die Partie gegen den TuS Oeventrop verloren. Eslohe hat zudem die letzten vier Auftritte in Oberschledorn gewonnen. „Man merkt bei uns deutlich, dass sich die personelle Situation entspannt hat und die entscheidenden Leute wieder dabei sind”, sagt Trainer Andre Büsse, der allerdings in Oberschledorn mit Freddy Gördes seinen besten Torschützen nicht dabei hat. Büsse: „Froh bin ich aber, dass Manuel Niemietz dafür wieder an Bord ist.” Außerdem fehlen Mark Bürger und Matthias Schmidt.

Drei Fragezeichen

SV Hüsten 09 - FC Arpe/Wormbach (So., 15 Uhr, Stadion Große Wiese). Die Hüstener gehen selbstbewusst in die Partie und wollen vor großer Kulisse (zuletzt fuhren 150 Anhänger zum Spiel nach Oeventrop) auf keinen Fall verlieren. Alex Bruchhage hat Arpe im Spiel gegen Eslohe beobachtet. „Der Tabellenführer ist Favorit, daran gibt es nichts zu deuteln. Wir haben zwar Respekt, aber keinen Bammel”, sagt der Spielertrainer. Waldemar Patrzek beobachtete Hüsten beim SV Brilon. „Es wird für uns kein einfaches Spiel. Hüsten ist ein sehr starker Aufsteiger”, warnt Patrzek. Bei Arpe stehen jeweils Fragezeichen hinter Max Niederstein (Knie verdreht), Manuel Kotthoff (Zerrung) und Frederik Schnock (Zahn-Operation).

TuS hat nur elf Spieler

SV Dorlar/Sellinghausen - TuS Velmede-Bestwig (So., 15 Uhr in Dorlar). „Wir haben ein Heimspiel und dadurch die besseren Karten. Die drei Spiele ohne Niederlage haben uns Auftrieb gegeben”, sagt SV-Trainer Roland Keggenhoff. „Wir sind in der Bezirksliga inzwischen angekommen und werden Bestwig auf keinen Fall unterschätzen.” „Wir haben nichts zu verlieren. Ich hoffe, dass wir eine gute Leistung abrufen, auch wenn wir gerade einmal elf Spieler haben”, sagt TuS-Interimstrainer Thorsten Gahler. Oldtimer Christoph Mikus wird als Joker auf der Bank sitzen. Fehlen werden beim TuS Velmede-Bestwig die Langzeitverletzten Michael Arndt und Alexander Boer.

Offener Schlagabtausch

TuS Müschede - TuS Oeventrop (So., 15 Uhr). „Oeventrop ist sehr spielstark und stellt eine kompakte Mannschaft. Ich rechne mit einem offenen Schlagabtausch”, sagt TuS-Trainer Marco Szczygiel. Fehlen werden Sebastian Kellermann, Jannis Sommer und Michael Steinrücke. „Stefan Müller und Kryzkowski sind zwar wieder im Training, sie werden aber nur im Notfall zum Einsatz kommen”, sagt Marco Szczygiel. „Wir wollen uns die zwei Punkte, die wir gegen Hüsten verloren haben, in Müschede wiederholen. Müschede stellt eine gut abgestimmte und routinierte Elf”, sagt Oeventrops Coach Lars Rathke. Beim TuS fehlt nur Paolo Masiopinto.

Raci fordert Reaktion

SC Kückelheim/Salwey - FC Nuhnetal (So., 15 Uhr in Kückelheim). Kückelheim befindet sich im Abwärtstrend: Bei nur einem Punkt und 23 Gegentoren aus den letzten fünf Spielen avanciert der Zwölfte derzeit zur Schießbude der Liga. „Ich möchte unbändigen Kampf von der gesamten Mannschaft sehen. Sie weiß, dass sie Wiedergutmachung betreiben muss”, sagt Trainer Fadil Raci, der wieder auf Syleman Bayram zurückgreifen kann und auf den Einsatz von Benedikt Henke hofft. Auch der Aufsteiger aus Nuhnetal ist seit drei Spielen sieglos. Co-Trainer Frank Werth, dem nur Alexander Ante fehlt, erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. „Ich bin froh, dass wir nach drei Spielen endlich mal wieder auf Naturrasen spielen. Ich glaube, es riecht wieder nach reichlich Toren”, sagt Werth.

Schüttler hat Sorgen

FC Cobbenrode - SV Brilon (Sa., 18 Uhr). Arge personelle Probleme hat Cobbenrodes Trainer Dirk Schüttler. David Hufnagel und Sebastian Schulte fallen aus. Dazu sind Waldemar Deihof, Roman Roß und Laurenth Lugbunari angeschlagen. Schüttler: „Das sind herbe Verluste. Aber auch mit dem letzten Aufgebot sind wir nicht chancenlos. Reden bringt nichts. Wir müssen Taten folgen lassen.” Brilons Trainer Schorsch Niglis passt die 1:6-Niederlage von Cobbenrode in Eslohe nicht in den Kram. „Das ist das schlimmste, was uns passieren konnte. Ich kenne meinen Freund Dirk sehr gut. Daher können wir uns auf einen heißen Gegner einstellen”, sagt Schorsch Niglis.

Heinz Heinemann, Paul-Franz Baader

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