A40-Sperrung - Baustelle ist "voll im Zeit- und Kostenplan“

Ortstermin am A40-Tunnel (v.l.): Elke Bisoke (Leiterin Straßen NRW, Krefeld), Minister Michael Groschek, Peter Belusa (Straßen NRW,Bauleiter), Ralf Pagenkopf ( Geschäftsführer Straßen NRW).
Ortstermin am A40-Tunnel (v.l.): Elke Bisoke (Leiterin Straßen NRW, Krefeld), Minister Michael Groschek, Peter Belusa (Straßen NRW,Bauleiter), Ralf Pagenkopf ( Geschäftsführer Straßen NRW).
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Michael Groschek besuchte am Montagabend die Baustelle im Ruhrschnellwegtunnel der A40 in Essen. Die Autobahn ist noch knapp zwei Wochen gesperrt. Doch der Projektleiter versichert, "wir sind voll im Zeit- und Kostenplan".

Essen.. Normalerweise rollen täglich im Schnitt mehr als 86.200 Fahrzeuge durch seine zwei Röhren, doch derzeit ist er gesperrt: Seit der Sanierung der A40 ist der Ruhrschnellwegtunnel in Essen Teil einer der wohl prominentesten Baustellen des Landes. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek machte sich am Montagabend vor Ort ein eigenes Bild vom Stand der Bauarbeiten und inspizierte den Tunnel.

„Wir sind voll im Zeit- und Kostenplan“, betont Groschek bei seinem Rundgang. Im Zuge der Sanierung der A40 wird der 1970 erbaute Tunnel saniert und zugleich auf den neusten Stand der Sicherheitstechnik gebracht. Er ist der zweitälteste von 45 Tunneln, die vom Landesbetrieb Straßenbau NRW betrieben werden.

Ruhrschnellwegtunnel wird bald von 53 Kameras überwacht

„Wir wollen ein Höchstmaß an Sicherheitstechnik bieten; dazu wurden bisher 200 Kilometer Kabel neu verlegt“, sagt Projektleiter Peter Belusa. Denn so wie jeder NRW-Tunnel, der länger als 400 Meter ist, wird der Essener A40-Tunnel rund um die Uhr überwacht – ab dem 30. September mit 53 statt wie bisher sieben Kameras, deren Signale in der Tunnelleitzentrale in Duisburg zusammenlaufen. Und die es alle noch zu verbinden gibt.

19 moderne Notrufstati­onen bieten im Ernstfall Schutz vor Feuer und Rauch. Und einen Fluchtweg ins Freie – auch für Menschen mit einem Handicap. Belusa: „Das gab’s bislang nicht.“ An der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, Tempo 80, ändert sich nach dem Umbau nichts. Im Gegenteil: Bis alle Arbeiten abgeschlossen sind – Groschek peilt das Frühjahr 2013 an – gilt im Ruhrschnellwegtunnel Tempo 60.