Steinbrück lästert über Wein für "nur fünf Euro"
03.12.2012 | 12:24 Uhr 2012-12-03T12:24:25+0100
Berlin. Für Peer Steinbrück ist guter Wein offenbar vor allem eine Preisfrage. Bei einer Diskussionsveranstaltung bekannte der designierte SPD-Kanzlerkandidat, dass er einen Pinot Grigio für "nur fünf Euro" nicht kaufen würde. Dabei ging es in der Debatte eigentlich um eine Erhöhung des Kindergelds.
Billig-Weine sind offenbar nichts für Peer Steinbrück. Bei einer Diskussionsveranstaltung des Politmagazins "Cicero" sagte der angehende Kanzlerkandidat der SPD nach Angaben der "Bild"-Zeitung: "Eine Flasche Pinot Grigio, die nur fünf Euro kostet, würde ich nicht kaufen."
Bei der Debatte ging es eigentlich um eine mögliche Erhöhung des Kindergelds. Steinbrück argumentierte, eine Erhöhung um zehn Euro würde den Staat eine Milliarde Euro kosten. Und man wisse dann ja auch nicht, wo das Geld landet. Schließlich seien zehn Euro zwei Schachteln Zigaretten, zweieinhalb Bier oder halt zwei Flaschen Wein, beziehungsweise zwei Gläser.
Wirbel um hohes Honorar für Auftritt bei Stadtwerken Bochum
Seit die SPD Steinbrück zum Kanzlerkandidaten auserkoren hat, muss sich der 65-Jährige wegen seiner Nebeneinkünfte verteidigen. Zuletzt war herausgekommen, dass Steinbrück seine Erste-Klasse-Bahncard , die ihm als Abgeordneter zusteht, auch für Reisen zu privaten Vorträgen genutzt hat. Zuvor hatte es großen Wirbel gegeben, weil Steinbrück sich einen Auftritt bei den Stadtwerken Bochum mit 25.000 Euro vergüten ließ .

16:56
Es gibt gute Weine für 5 Euro, ob Pinot Grigio dazu gehört, entzieht sich meiner Kenntnis.
Wenigstens wird damit von der Aussage abgelenkt, dass eine Erhöhung des Kindergeldes falsch sei. Das sehe ich auch so. Wünschenswert wäre eine stärkere Staffelung des Kindergeldes in dem Sinne, dass für das erste Kind am meisten gezahlt wird und ab dem vierten nur noch recht wenig. Dann hätte das Kindergeld wenigstens eine wünschenswerte Steuerfunktion für die Zukunft. Das eingesparte Geld sollte lieber in Kindergärten und Schulen fließen.
13:26
Also ich bin mir sicher, dass es bei Kabinettssitzungen von Mutti geschmierte Graubrotstullen mit ALDI-Salami gibt und dann kommt zum Schluß noch ein Schoppen Rotwein aus dem 3-Liter-Karton auf den Tisch.
11:38
Ein Kanzlerkandidat der Arbeiterpartei weiss eben genau wie seine Wähler, was ein guter Tropfen so kostet.
07:48
Jeder kann den Wein trinken, den er bezahlen kann.
Ich bin kein Steinbrück-Fan.
Aber recht hat er mit dem Kindergeld. Lieber wäre mir, wenn er es kürzen oder streichen würde für Leute mit hohem Einkommen.
Wenn die Urlaubszeit kommt, sieht man nur kinderreiche Familien am Flughafen und leisten können sich die Meisten alles . Also -keine Erhöhung.
00:55
mir fehlen die Worte....und wie heißt es so schön.. Kinder sind unsere Zukunft... also lassen wir in der Kita Ungelernte unsere Kinder betreuen.. schicken wir sie anschließend in verwahrloste Schulen und sollten sie studieren wollen.. dann ab in überfüllte Hörsäle und anschließend..lassen wir sie gegen 0 Euro mehrere Jahre Probe arbeiten und dann.. na ja... dann sind sie endlich zu alt... um eine Familie zu gründen.... schönen Tag noch ... und was ich geschrieben habe ist noch sehr freundlich ausgedrückt....
00:07
Glückwunsch, jetzt sind hier 126 Kommentare und etwa 3 Kommentare beziehen sich auf das Wesentliche! Toll wie dumm die Deutchen sind!
Kein Wunder das wir regiert werden wie im MA!
Herzlichen Glückwunsch Mutti, damit ist die Verdummung des Volkes vollauf gelungen!
Alle lesen hier nur die Überschrift und das eigentliche Debakel geht dadurch verloren!
"Bei der Debatte ging es eigentlich um eine mögliche Erhöhung des Kindergelds. Steinbrück argumentierte, eine Erhöhung um zehn Euro würde den Staat eine Milliarde Euro kosten. Und man wisse dann ja auch nicht, wo das Geld landet. Schließlich seien zehn Euro zwei Schachteln Zigaretten, zweieinhalb Bier oder halt zwei Flaschen Wein, beziehungsweise zwei Gläser."
Ich kann das nicht begreifen.(HeftigmitdemKopfschütteln).
23:34
Das mit dem Wein soll mir mal egal sein, aber diese Argumentation, dass man das Kindergeld nicht erhöhen sollte, weil die Empfänger sich davon Zigaretten, Bier oder Wein kaufen könnten, ist widerlich!
Oder hab ich das falsch verstanden und Herr Steinbrück meint in Wirklichkeit, dass die Erhöhung eigentlich üppiger ausfallen müsste, damit die Leute sich Pinot Grigio in einer angemessenen Preisklasse kaufen können? Dann wäre ich einverstanden. :-)
23:21
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21:31
wenn nicht,dann nicht.wenn doch....wahrscheinlich auch scheissegal.steinkrück hat ja schon mit seiner arbeitsmoral gezeigt was er nicht kann.da verwundert es nicht,das er grand cru rein prügelt und katernberger spätlese(mineralwasser) anbietet.der sept.13 wird ein desaster sonder gleichen.man gönnt es ihm....und seiner mischpoke(spd)
misch mal neu....
19:31
Peer mag keinen Essig, gut so, jedem das seine.
WAZ mag keinen Peer, nicht gut, wenn ich lese das schon den ganzen Tag an polemischen Überschriften gebastelt wird und dieser "Artikel" sogar über Lokalseiten verlinkt wird.
Ist diese einseitige Wahlkampfhilfe wirklich notwendig, wenn die CDU Parteivorsitzende gerade mit "DDR-typischen" 99 % wiedergewählt wird.
Gott schütze uns vor 5 weiteren Muttijahren im Tiefschlaf.
irgendwie ist bei "derWesten" ein Wurm drin. Sollten wir uns merken!