Amerika nimmt Abschied von Edward Kennedy
29.08.2009 | 19:05 Uhr 2009-08-29T19:05:00+0200Boston. Mit einer kirchlichen Trauerfeier hat Amerika Abschied von dem verstorbenen Senator Edward Kennedy genommen. Präsident Barack Obama hat die Abschiedsrede auf Kennedy gehalten. Der Demokrat aus Massachusetts war am Dienstag im Alter von 77 Jahren einem Krebsleiden erlegen.
Als «größten Parlamentarier unserer Zeit» und «Seele der Demokratischen Partei» hat US-Präsident Barack Obama den verstorbenen Senator Edward Kennedy gewürdigt. In einer emotionalen Rede auf der Trauerfeier für Kennedy erinnerte Obama am Samstag in Boston an Begegnungen mit dem Demokraten aus Massachusetts, der am Dienstag im Alter von 77 Jahren an einem Hirntumor gestorben war.
Für das Land möge Kennedy der Erbe eines schweren Erbes gewesen sein, sagte Obama. Für diejenigen, die ihn liebten, sei er einfach Vater oder Opa gewesen, die jungen Kennedys hätten ihn wegen seines breiten Lächelns «big cheese», den «großen Käse», genannt.
«Ted Kennedys Lebenswerk bestand nicht darin, sich für die Reichen oder Mächtigen oder diejenigen mit besonderen Beziehungen einzusetzen», erklärte Obama. «Es bestand darin, denjenigen eine Stimme zu geben, die nicht gehört wurden.» Während man sich an die Leistungen Kennedys erinnere, werde vor allem sein großzügiges Herz vermisst.
Mit der kirchlichen Trauerfeier in Boston nahm Amerika am Samstag Abschied von Kennedy. Unter den fast 1.500 geladenen Gästen in der Mission Church waren unter anderen auch die ehemaligen Präsidenten George W. Bush, Bill Clinton und Jimmy Carter sowie zahlreiche Senatoren. (ap)

10:59
Zum Nachlesen, nicht nur für das Standgericht.
Mary Jo Kpechne :
http://www.bulmis.de/2009/08/26/us-senator-edward-ted-kennedy-tot-hirntumor/
06:46
wenn es denn nach dem Glauben der kath.Kirche eine Gerechtigkeit nach dem Tode gibt, dann wartet seine lang verstorbene Wahlkampfhelferin Mary Jo Kopechneauf ihn.
01:56
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23:23
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23:02
Menschen mit großzügigem Herzen vermisst man leider überall, leider auch in Deutschland. Es gilt leider viel zu oft: mir gehört alles, die Anderen kriegen gar nichts.
19:44
Leider geht mit dem Tod des letzten Kennedys eine Aera zu Ende.
Kaum eine Familie hat die Politik der letzten Jahrzehnte so positiv und nachhaltig beeinflusst, wie die Kennedys.
Traurig ist nur, dass die beiden älteren Brüder durch feige Mörder umgebracht wurden. Beide hätten sicherlich noch viel mehr in der Politik erreichen können.