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Pferdefleisch

Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben

12.02.2013 | 18:13 Uhr
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben

Ruhrgebiet.   Der Skandal um nicht deklariertes Pferdefleisch zieht weitere Kreise - und die Aufregung bei den Verbrauchern ist groß. Doch anrüchig, da sind sich ein Recklinghäuser Ross-Metzger und ein Kölner Philosoph einig, ist es nicht, Pferdefleisch zu essen. Aber: es als Rindfleisch auszuzeichnen.

„Pferdefleisch ist Kopfsache“, sagt Bert Hobbold. Für Menschen, die es nicht essen wollten, habe er „vollstes Verständnis“. „Pferdefleisch ist gesund und lecker“, sagt Andreas Speer. Es zu essen, sei „nicht unethischer“ als Schwein oder Rind zu essen. Die aktuelle Aufregung, den „Pferdefleisch-Skandal“, verstehen beide nicht, weder Hobbold, Ross-Metzger in Recklinghausen, noch Speer, Philosophie-Professor in Köln.

Er verfolge die Diskussion „amüsiert“, erklärt Andreas Speer, finde sie „irrational“. Denn die Pferdefleisch-Burger, die erst die Briten, dann ganz Europa empörten , seien vermutlich „die gesündesten gewesen, die sie je gegessen haben, wenn das Fleisch nicht verdorben war!“ Schließlich hätten unsere Vorfahren, Omnivoren (Allesfresser) wie wir, „seit der letzten großen Eiszeit“ Pferd verspeist.

Eines der ältesten Nahrungsmittel

Tatsächlich ist Pferdefleisch eines der ältesten Nahrungsmittel überhaupt; was unter anderem Höhlenmalereien belegen. Erst 732 wurde der Verzehr von Papst Gregor III. verboten. Warum, darüber streiten die Experten. Die einen sagen, es habe mit der Christianisierung der heidnischen Germanen zu tun. Andere glauben, der Papst habe nur verhindern wollen, dass Pferde in den Bäuchen seiner Schäfchen landeten, weil es seinen Soldaten an Streitrössern mangelte. Wie auch immer: Das Volk, es gehorchte nicht recht. Später hatte es kaum eine Wahl: In der Nachkriegszeit war Pferdefleisch ein beliebtes Arme-Leute-Essen. In Frankreich findet man es noch heute im Supermarkt, in Italiens Süden gilt es als Delikatesse.

Der klassische Rheinische Sauerbraten

Und auch in Deutschland ist der klassische Rheinische Sauerbraten einer vom Pferd. Noch immer gibt es hier rund 100 Pferde-Fleischereien wie die von Dirk Bäumer in Dortmund, bei dem gestern nur der Anrufbeantworter lief („Wenn Sie ein Pferd abzugeben haben, wählen sie die Mobilnummer...), oder die von Bert Hobbold, dem Recklinghäuser Ross-Metzger. Von Fohlenfilet bis Pferde-Chorizo ist bei ihm rund ums Pferdefleisch zu haben, was das Herz (oder der Kopf, der Bauch?) begehrt.

Bratenstücke und Klopse in Sauce gehen am besten; der Metzger mag am liebsten Steak. Sogar „Rübe“, das eigene Reitpferd, habe er nicht verschmäht, als es geschlachtet werden musste. „Anrüchig“, sagt der 43-Jährige, der das Familienunternehmen in vierter Generation führt, „ist doch nicht, dass jemand Pferdefleisch isst. Anrüchig ist nur, wenn ihm das Pferd als Rind untergejubelt wird.“

„Beißhemmung“ gegenüber Streicheltieren

Die „Beißhemmung“, die so manchen Menschen dennoch befällt, wenn Pferd aufgetischt wird, erklärt Philosoph Andreas Speer mit der „Anthropomorphisierung“ des Pferds als Partner des Menschen. Tiere, denen wir Namen geben, essen wir nicht. Skandal um Rosinante also ? Nicht nur, sagt Speer. Und führt Kulturgeschichtliches an: Was wir essen oder nicht essen, stiftet auch Identität, bestimmt Gruppenzugehörigkeit. Katholiken fasten Aschermittwoch, Juden leben koscher. Weshalb in Korea oder Vietnam eben auch das auf den Tisch kommt, was bei uns darunter mit dem Schwanz wedelt; das „Gewinnen und Anbieten“ von Hunde- oder Katzenfleisch ist in Deutschland sogar gesetzlich verboten.

Lesen Sie auch:
Pferdefleisch-Betrug erreicht europäische Ausmaße

Nachdem in England in verschiedenen Tiefkühl-Gerichten nicht-deklariertes Pferdefleisch nachgewiesen wurde, schieben sich nun die beteiligten Länder und Unternehmen gegenseitig die Schuld zu. In Deutschland gibt es weiterhin keine Hinweise auf falsch ausgezeichnete Fleisch-Anteile in Tiefkühlware.

Wie den Muslimen das Schwein, den Indern das Rind... Und ein Deutscher, der sich ekelt bei dem Gedanken, dass in Ecuador Meerschweinchen eigens für den Verzehr gezüchtet werden, hat wohl noch nie einem Chinesen ein Mettbrötchen angeboten.

Angebot auf dem Wochenmarkt

Wer nun also doch mal probieren will: Einen Pferdemetzger findet man auch auf dem Wattenscheider Wochenmarkt. Meist, gestern nicht. Viel Umsatz hätte der Mann am Veilchendienstag hier wohl auch nicht machen können. Die Kunden standen Schlange am Stand des Fleischers gegenüber. Der verkaufte: Gänsereiterwurst!

Ute Schwarzwald


Kommentare
19.02.2013
22:40
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von Riffralf | #40

Geschmacklich war ich mir eigentlich immer schon sicher, dass die ein oder andere TK Lasagne, die Dosenravioli oder der Fertigburger so gut wie kein Rindfleisch enthalten, obwohl sie so deklariert wurden, den Unterschied dazu schmeckt man schon bei den unbeliebten US Ketten, aber natürlich erst richtig, wenn man es selber macht. Insofern vermute ich mal, dass die Kriminellen sich nicht erst seit neustem durch Pferdefleisch bereichern. Was mich wundert, bei meinem Pferdemetzger ist das Fleisch kaum billiger als Rind, wenn überhaupt, weswegen ich befürchte, dass hier nicht nur bei der Deklarierung betrogen wurde, sondern auch bei der Fleischqualität - und wer weiß wo sonst noch?

19.02.2013
17:57
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von hudege1 | #39

Ihre Berichterstattung (aber auch die in Radio und Fernsehen) verwundert mich doch sehr. Die Medien sind bei anderen Fällen gerne bereit, Menschen "Fertig" zu machen. Hier legen Sie aber eine noble Zurückhaltung an den Tag. Es geht beim aktuellen Fleischskandal nicht darum, ob wir Pferdefleisch mögen, es geht eigentlich nur darum, dass raffgierige Geschäftemacher betrügen und das in großem Stil und zu Lasten der Bevölkerung. Selbst wenn normales Pferdefleisch nicht "gesundheitsgefährdend" ist, so grenzt das mit schädlichen Medikamenten verseuchte Fleisch schon an gefährlichen Betrug aus Geldgier in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung. Nur wenn auch die Medien das Kind richtig beim Namen nennen, kann es zu wirkungsvollen Kontrollen kommen, die aber bitte bei den Verarbeitern und nicht beim Handel. Es wäre auch eine schöne Aufgabe für die Medien, zu recherchieren, warum denn unsere Politiker so halbherzig sich hier engagieren?
Zum Schluss hat dann immer der Verbraucher Schuld

15.02.2013
15:15
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von a_ha | #38

Wichtiger als die Fleischsorte ist der Umstand,
ob es gesundheitsgefährdend ist oder nicht und
ob es richtig deklariert wurde.

Dann ist mir alles - Wurscht.

15.02.2013
12:44
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von HerrJensen | #37

Der Irrglaube, man benötige tierisches Eiweiß wird sich auch immer halten ...

Fragen sie doch mal den Herrn hier : http://www.patrik-b.com
Der ist Veganer.

Man stirbt auch nicht durch Null Fleischkonsum. Ich habe als Carnivore 130 Kilo gewogen und hatte Laborwerte jenseits aller Schallmauern. Nun bin ich bei knapp unter 100 Kilo (Bei 196 cm!) und habe Laborwerte, die absolut Top sind. Auch Vitamin B12 (Das einzige, welches man als Pflanzenfresser substituieren muss!!!) ist im wunderbaren Normbereich.

No need for meat!

1 Antwort
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von Codemancer | #37-1

Also ist das Fleisch daran schuld, dass sie als Normal-Fresser ihre Gelüste nicht unter Kontrolle hatten? Sehr gut! Immer die Schuld woanders suchen.

Eine jede Ernährung, die darauf baut, dass man irgendetwas künstlich"substituieren" muss, ist keine der menschlichen Natur gerechte Ernährung.

Der Mensch wird als Allesfresser geboren und er stirbt auch als einer.

15.02.2013
03:44
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von Pferdefusssalami | #36

meinereiner ist seit 2002 Vegetarier denn es gibt keine "humane" Schlachttieraufzucht keinen leidlosen transport und keine leidlose Schlachtung! Zumindest nicht in der Konsumfleischherstellung von Billigfleisch ( das meist alle kaufen). Dass sich jetzt ein Schrei der Empörung durch Deutschland und angrenzende Länder zieht,- nicht weil wir das Fleisch von gequälten Tieren im Essen haben-
NEIN ! - Sondern weil es das Fleisch von den FALSCHEN gequälten Tieren ist (...)
finde ich so absurd, dass es eigentlich zum Lachen ist...
Allerdings wenn ich dann überlege, das nun alle diese Produkte vernichtet werden- obwohl NICHTS gegen den weitern Einsatz als Lebensmittel spricht,und nun neue gequälte Tiere Fleisch liefern müssen um die Ausfallchargen zu ersetzen, so ist das grauenhaft- und spätestens da vergeht mir dann auch das Grinsen...

14.02.2013
21:58
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von tom009 | #35

ich kann mich über diesen angeblichen skandal nur kaputtlachen.

ob diejenigen die hier so empört aufschreien genaustens wissen was in dem brot vom bäcker nebenan so alles drin ist??????

ERZÄHLEN KANN ER EUCH VIEL:

NUR NACHWEISEN KÖNNT IHR ES NICHT:

oder der metzger bei dem ihr jahrelang einkauft.
wenn dieser nicht selbst schlachtet bekommt dieser seine ware aus dem selben schlachthaus wie edika und co.

3 Antworten
Allesfresser leben besser
von misterjones | #35-1

Also ist es Ihnen egal, ob in der "Rinderlasagne" Pferdefleisch ist oder im "Kaninchenbraten" Ratte? Schön für Sie.

Und wenn andere Leute sich über ihre Nahrung Gedanken machen, ist das für Sie ein Grund zum "Kaputtlachen"? Naja, wie heißt es so schön: "Am vielen Lachen erkennt man den Narren".

Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von Codemancer | #35-2

Ich korrigiere:

"Und wenn andere Leute sich über ihre Nahrung (irrationale) Gedanken machen, ist das für Sie ein Grund zum "Kaputtlachen"?"

Ja.

Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von misterjones | #35-3

Was, bitte, sind "irrationale Gedanken"? Sind Sie irgend eine Art Fundamentalist?

14.02.2013
16:22
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von pixi25 | #34

Ich hätte kein Problem, wenn Fleisch von Tieren gegesen würde, die ihr normales biologisches Alter erreicht haben und zuvor artgerecht gelebt haben und dann auch noch eingermasen friedlich sterben dürfen.
Das fände ich ethisch vertretbar. Klar, diese Vorstellung wird für die meisten Menschen derzeit noch undenkbar sein. Wäre dann halt meist Fleisch von älteren Tieren. Und mit dem derzeitigen Wirtschaftssystem wäre es ebenfalls nicht machbar. Da müßte ein großes Umdenken erfolgen.
Aber wieso mal nicht in diese Richtug denken?

Dann könnte jeder, der Fleisch möchte dieses auch essen (vielleicht nicht mehr in dieser Menge aber es müßte nicht grundsätzlich drarauf verzichtet werden).
Und die Kluft zwischen Fleischessern und Vegetarier/Veganer die teilweise militante Züge annimmt, würde dann mit Sicherheit wesentlich kleiner werden bzw. vielleicht sogar ganz verschwinden können.

Vieles beginnt zunächst mit eine fantastischen/utopischen Idee....

3 Antworten
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von FastAllesImLot | #34-1

... wie stirbt denn ein Tier "einigermaßen friedlich?"

Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von Broncezeit | #34-2

Im Hospiz.

Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von Codemancer | #34-3

Wir Normal-Fresser haben nichts gegen die Pflanzenfresser. Die einzigen, die hier militant werden, sind die Veganer, die laut aufschreien, sobald irgendwo ein Steak ein Grillrost berührt und alles und jeden mit diesen hässlichen Veganer-Stickern bekleben müssen.

14.02.2013
14:33
Artikel fehlerhaft
von unbestechlicher | #33

Da steht das "das „Gewinnen und Anbieten“ von Hunde- oder Katzenfleisch ist in Deutschland sogar gesetzlich verboten"
Nicht ganz korrekt. Das ist erstens eine EU Regelung die auch für Deutschland gilt und es bezieht sich nicht nur auf Hunde und Katzen sondern auf alle Hunde- und Katzen"artige".
Ein kleiner erheblicher Unterschied. Dazu gehören auch Füchse, Dachse, Marder, Waschbären etc.
Grundlage ist der §22 (1a) Tier-lmhv
(1a) Es ist verboten, Fleisch von Hunden, Katzen, anderen hundeartigen und katzenartigen Tieren (Caniden und Feliden) sowie von Affen zum Zwecke des menschlichen Verzehrs zu gewinnen oder in den Verkehr zu bringen.

Dieser §22 widerspricht sich jedoch in tier-lmhv §4a selbst, denn dort steht:
§ 4a Inverkehrbringen von erlegten Wildschweinen und Dachsen, bei denen die Probenahme zur Untersuchung auf Trichinen durch den Jäger erfolgt ist
Dachse gehören zu den hundeartigen und sind somit verboten und ist nach §23 (9)(10) sogar eine Straftat. Hobbyjuristen verfaßt?

1 Antwort
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von Codemancer | #33-1

Nein, sondern da wurde der unübersichtliche Gesetzestext in einen für den Artikel angemessenen Rahmen gekürzt. In einer Diskussion darüber, ob jene Tiere, die wir uns als "Gefährten" halten (Hund, Katze, Pferd etc) als Nahrungsmittel geeignet sind, ist ein Verweis auf Fuchs oder Dachs unerheblich.

14.02.2013
13:47
Wo liegt das Problem?
von melr | #32

Schon komisch, wie manche leute einen Unterschied zwischen den Fleischsorten machen.

Ok, Pferdeliebhaber werden da vielleicht ein Problem mit haben, aber Pferdefleisch ist doch prinzipiell auch nichts anderes als Schwein und Rind?

Es wird aufgezogen, dann kommt das Bolzenschussgerät, der Metzger und die Pfanne. Wer damit ein Problem hat, soll eben Vegetarier pder Veganer werden. jeder wie er/sie will.

Allerdings sollte man diese Billigwaren meiden, wo alles und jedes mit rein gemischt wird. Da ist noch nicht mal das Problem der Fleischsorten an sich, denn man kennt das ja, dass oft nur minimale Anteile von der Fleischsorte in einem als xy-Wurst oder sowas beworbenen Produkt enthalten ist.

Das Hauptproblem ist, dass diese Billig-Hackfleisch-Füllungen diverser Produkte meist ein entsetzliches Mischwerk aus den mannigfaltigsten Produktionsüberbleibseln sind. da wird ALLES reingeworfen, bei dessen Anblick der Kunde kotzend aus dem Laden rennen würde ...

14.02.2013
09:45
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von fuffzigpfennig | #31

Und da liefern sie schon den Widerspruch: Wie kann man mit übersteigerter Tierliebe etwas essen, was einen optisch und geschmacklich an Tierleid erinnert? ;-)

1 Antwort
Warum wir Kälbchen essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben
von fuffzigpfennig | #31-1

Die Kommentarfunktion läuft wieder mal einwandfrei! ;-) Das war an www.schnitzel-ist-out.de | #21-3 gerichtet!

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