Reichtum macht unzufrieden statt glücklich
15.05.2009 | 17:27 Uhr 2009-05-15T17:27:00+0200
Frankfurt/Main. Dass Geld allein nicht glücklich macht, ist allgemein bekannt - und jetzt auch durch eine Studie belegt: Das Erreichen von Reichtum und Ansehen gehe oft mit Stress und Unzufriedenheit einher, fanden amerikanische Psychologen heraus. Freundschaften dagegen sorgten für Glücksgefühle.
Geld allein macht nicht glücklich, lautet eine Binsenweisheit. Nun zeigt eine Studie, dass das Erreichen von Reichtum und Ansehen sogar mit negativen Gefühlen, Stress und Unzufriedenheit einhergeht. Was Menschen glücklich macht, sind demnach persönliches Wachstum, enge Freundschaften und die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft.
«Menschen wissen, dass es wichtig ist, Ziele im Leben zu verfolgen, und sie glauben, dass sich deren Verwirklichung positiv auswirkt», sagt der Psychologe Edward Deci von der Universität Rochester. «Aber das gilt nicht für alle Ziele. Auch wenn unsere Kultur großer Wert auf Wohlstand und Ruhm legt, trägt das Verfolgen dieser Ziele nicht zu einem zufriedenen Leben bei.»
Scham, Wut und Gesundheitsprobleme
Die Forscher untersuchte 147 Studenten zunächst ein Jahr nach ihrem Abschluss und erneut zwölf Monate später. «Die Abgänger sind zum ersten Mal in einer Position, in der sie selbst bestimmen, wie ihr Leben weitergehen soll», erläutert Studienleiter Christopher Niemiec. Die Studenten gaben bei der Befragung an, was sie im Leben anstrebten, und in welchem Maß sich ihre Wünsche erfüllt hatten.
Resultat: Je stärker ein Teilnehmer ein Ziel verfolgte, desto eher erreichte er es auch. Aber damit stieg nicht unbedingt die Zufriedenheit. Wer Wohlstand oder Ansehen anstrebte und erreichte, war sogar eher unglücklicher. Bei diesen Akademikern konstatierten die Forscher verstärkt negative Gefühle wie Scham oder Wut sowie Gesundheitsprobleme wie Kopf- und Magenschmerzen oder Erschöpfung.
Wer dagegen großen Wert auf persönliches Wachstum, enge Freundschaften oder Gesundheit legte, war nach der Verwirklichung dieser Ziele tatsächlich zufriedener. «Was das Leben glücklich macht, ist individuelles Wachstum, liebevolle Beziehungen und die Teilnahme an der Gemeinschaft», folgert Deci. Dies seien fundamentale Bedürfnisse des Menschen, betonen die Wissenschaftler im «Journal of Research in Personality». (ap)

12:04
Wer sich durch zu viel Geld unglücklich fühlt, kann es mir gerne überweisen.
17:58
Geld allein macht nicht glücklich, klar, es muss einem auch gehören!
13:09
Nur Geld allein macht glücklich!Ich kann mir kaufen,was ich will und muß nicht jeden Cent
mehrmals umdrehen!Und diese Studie,wozu?Hat man die gemacht,um die armen Menschen,die
nichts haben zu beruhigen,damit diese keinen Ärger machen?Liebe und Freundschaft sind
käuflich,wer so keine Freunde und keine Liebe findet,der kauft sich eben welche!
19:48
Die Studie ist doch nun ( zum jetzigen Zeitpunkt ) nicht wirklich überraschend. *g*
16:01
Es beruhigt mich ungemein, reich zu sein. Aber mein Glück beziehe ich aus Liebe, Freundschaft, Leistung und Anerkennung. Geld allein macht eben tatsächlich nicht glücklich.
18:49
Es ist so schade. Manche Beiträge hier offenbaren riesigen Neid, Verzweiflung, Scham und Trauer. Trauer, dass immer noch nicht im Lotto gewonnen wurde. Wo doch jeder weiß, dass nur das schnelle Geld glücklich machen kann. :(
Ich habe ungefähr ein durchschnittliches Einkommen, scheine aber überdurchschnittlich glücklich damit zu sein. Wie kann das sein?
09:01
Glück ist eine Einstellungssache, die nichts mit Geld zu tun hat. Geld kann das Leben aber sorgenfreier machen, zuwenig Geld lässt die Sorgen größer werden ... Wer mit Geld nicht glücklich ist, ist ohne auch nicht glücklich.
10:11
von wem ist das zitat, wer es errät, gewinnt ein gipsfigürchen : ) Mein Reichtum hat mich glücklich gemacht.Ich kann nicht bestätigen,was im Artikel steht.Ich kann mir alles leisten,was ich mir wünsche.Habe damals vorgesorgt,gespart und nicht in unnütze Türkeiurlaube investiert.Mein Näschen sagte mir schon damals,daß ich nicht in andere Firmen und Institute investieren darf.Es hat sich ausgezahlt.
Ich habe mein Geld in Bundesschatzbriefe angelegt.Die werfen zwar keine große Rendite ab,sind aber sicher.Jetzt lehne ich mich zurück und genieße das Leben. aus: der müde theodor
09:36
Vielleicht macht Geld nicht glücklich. Soll es eigentlich auch nicht.
Aber es beruhigt.
Wenn man anderen Studien folgen kann, so macht Ärger, Stress und Sorge einem krank.
Den Ärger im Beruf, der Stress, wenn Geld für Rechnungen fehlt, die Sorge, wie das wird im Alter oder wenn man krank wird.
Das fällt weg, wenn man die Mittel hat - ohne sich zu sorgen.
Geld kann einem grundsätzlich nicht gesund machen. Aber es kann helfen.
Wenn ich als Kassenpatient 4 oder mehr Stunden auf eine Behandlung warte kann mich das kranker machen, als wenn ich auf eigene Kosten einen Doktor nach Hause bestelle.
Es ist gut, wenn man das Mittel zur Lösung hat ... und nichts anderes ist Geld - Ein Mittel.
Keine Erlösung, vielleicht nicht Glück aber es macht die Straße auf den Weg dahin etwas leichter.
Seltsam... immer in sehr schlechten Zeiten hört man, das Geld nicht glücklich macht und das Armut nicht schändet.
Wer hat diese Sprüche wohl erfunden...?
19:34
Die Studie ist von bekloppten erstellt worden.
Ich habe Kohle und meine Bekannten auch. Wir haben im Leben hart gearbeitet und können uns heute alles leisten. Ein super Leben , Holliday so viel wir wollen . essen in den besten Lokalen, super Auto der Luxusklasse, egal wo wir sind , wir bezahlen bar und alles. Aber nochmals dafür wurde im Leben hart gearbeitet. Also diese Studie können Sie in die Mülltonne stecken.