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Für Gladbachs Sportdirektor Eberl wäre Platz acht ein sehr gutes Ergebnis

12.07.2012 | 11:30 Uhr
Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach wäre schon mit Bundesliga-Platz acht zufrieden.Foto: dapd

Mönchengladbach  Sportdirektor Max Eberl vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach geht trotz der Teilnahme an der Qualifikation für die Champions League und Rekord-Investitionen mit einer äußerst konservativen Erwartungshaltung in die kommende Bundesliga-Spielzeit.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl stapelt tief: "Platz elf müssen wir mit diesem Kader erreichen. Platz acht wäre ein sehr gutes Ergebnis", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi in einem Interview des Fachmagazins "kicker".

Eberl will keine wilden Prognosen

Die Borussia wagt mit Blick auf das vergangene Jahr keine wilden Prognosen, weil man 2011 erst in der Relegation gegen den VfL Bochum den Klassenerhalt hatte perfekt machen können.

Danach spielte der fünfmalige Meister unter der Leitung von Trainer Lucien Favre eine tolle Saison. Marco Reus war der überragende Spieler, der für 17,1 Millionen Euro zu Double-Gewinner Borussia Dortmund wechselte.

Luuk de Jong soll noch kommen

Diese Einnahmen plus der aus dem Transfer von Dante zu Bayern München investierte man in Granit Xhaka (8,5 Millionen Euro), Alvaro Dominguez (7) und Peniel Mlapa (2,5). Kommen soll noch Luuk de Jong von Twente Enschede. Sportdirektor Max Eberl hat das Interesse von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach am niederländischen Nationalstürmer Luuk de Jong von Twente Enschede bekräftigt. "Ich denke, dass wir seriöses Interesse angemeldet haben. Alle Beteiligten versuchen, den Transfer über die Bühne zu bringen. Twente stellt sich dabei als schwieriger Verhandlungspartner auf", sagte Eberl der Rheinischen Post: "Ich kann noch nicht einschätzen, ob und wann wir uns einigen werden. Es wird noch ein klärendes Gespräch geben müssen."

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Mönchengladbach, 28.06.12: Borussia Mönchengladbach hat Ersatz für den abgewanderten Innenverteidiger Dante gefunden. Am Mittwoch stellte sich Alvaro Dominguez der deutschen Presse vor. Der 23-jährige Spanier soll acht Millionen Euro gekostet haben.

Nach wochenlangen Verhandlungen hatte Twente-Präsident Joop Muntermann zuletzt seine Forderungen für den 21-Jährigen öffentlich auf 20 Millionen Euro erhöht. Zuvor war eine Transfersumme von 14,5 Millionen Euro im Gespräch. "Wir werden keine Dinge machen, die verrückt sind. Wenn diese Summen, die kolportiert werden, für uns realistisch wären, wäre der Spieler längst bei uns", sagte Eberl.

De Jong würde für Gladbach auf Gehalt verzichten

De Jong, der am Niederrhein Nationalspieler Marco Reus ersetzen soll, erklärte sich zuletzt sogar zu einem Verzicht auf die ihm vertraglich zustehenden 20 Prozent der Transfersumme bereit. "Es ist schön zu sehen, dass unser Plan, junge Spieler Schritt für Schritt aufzubauen, so gut angenommen wird. Es ist ein unglaublich gutes Zeichen, dass ein Spieler bereit ist, auf sehr viel Geld zu verzichten, um zu uns zu kommen", meinte Eberl.

Sollte der Transfer platzen, gilt der Schwede John Guidetti als Kandidat für den Borussia-Sturm. Der 20-Jährige spielte zuletzt auf Leihbasis für Feyenoord Rotterdam, gehört aber noch dem englischen Meister Manchester City. (dapd/sid)

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