Tafel im Kreis Unna: Kündigung doch verschoben

Gute Nachrichten für die Tafel im Kreis Unna: Bei der Suche nach einer neuen Immobilie für das zentrale Lager ist der Druck erst einmal raus - die Kündigung des bisherigen Lagers wurde vorerst verschoben. Jetzt können die Bestände erst einmal wieder aufgefüllt werden. Das hat auch Auswirkungen für Lünen, Selm und Werne.

Lünen.. "Die Kündigung wurde auf den 31. März 2016 verschoben", erzählt Ulrike Trümper, Vorsitzende der Unnaer Tafel, die auch die Ausgabestellen in Lünen-Gahmen, Werne und Selm versorgt. "Damit haben wir jetzt deutlich mehr Zeit für die Planung." Beschlossen wurde das auf einer Sitzung am Dienstagabend in Unna, bei denen auch Vertreter aus Politik und der Kirchengemeinden vor Ort waren.

Im Gespräch mit den Vertretern, deren "Wertschätzung" sie freue, habe sich auch die Möglichkeit abgezeichnet, dass der Verein langfristig gefördert werden könne. Denkbar sei etwa ein Finanzierungsmodell, nach dem sich alle von dem Tafel-Angebot profitierenden Gemeinden beteiligen.

Wie geht es weiter? Mehrere Varianten

Wie es nach im April 2016 weiter geht, steht unterdessen noch nicht fest. Erörtert wurden am Dienstagabend mehrere Varianten: Von der teureren Miete für ein neues Tafel-Lager bis hin zur langfristigen Sicherung durch den Kauf des jetzigen Standorts im Paul-Gerhard-Haus in Unna-Königsborn.

"Ich freue mich jetzt für die Kunden, der Aufnahmestopp ist erst einmal aufgehoben worden", erkärt Trümper. Die Tafel-Mitarbeiter fangen jetzt an, das Lager in Unna-Königsborn wieder aufzufüllen, das in den vergangenen Wochen sukzessive geleert worden ist. Zwischenzeitlich hatte sich abgezeichnet, dass eine Immobilie im Lüner Zentrum als neues Lager im Gespräch sein könnte.

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