Rheinener Bauernolympiade war eine große Gaudi

Wenn auf dem Hof Mikus in Rheinen die Bauernolympiade stattfindet, ist eine Gaudi garantiert: Bei der dritten Auflage am Sonntag wurde "Stiefel-Boccia" und Tennis am Strohballen-Netz gespielt. Die Sieger erhielten einen ganz besonderen Wanderpokal.

Rheinen.. Politiker und Theaterleute, Reiter und Tennisspieler wollten bei der 3. Rheinener Bauernolympiade beweisen, was sie können. 16 Teams gingen ins Rennen, darunter Zungenbrecher wie die "Interessengemeinschaft selten reitender Männer."

Landtheater Rheinermark gewinnt

Unter Hymnen marschierten Teilnehmer in die olympische Arena ein. Die Filmmusik aus "Fluch der Karibik" sollte so dem Team Bliese-Viehweger Wind in die Segel geben. Allerdings nicht stark genug. Denn für das Landwirtschafts-Unternehmen blieb wie 2011 nur der zweite Platz - hinter dem Kessen Landtheater Rheinermark.

Die Laienspieler - 2009 Zweiter und 2011 Dritter - holten die meisten Punkte in den zehn kniffligen Aufgaben, die sich Spielleiter Ren Schwarz ausgedacht hatte. Dafür holten sich die kessen Schauspieler das Objekt der Begierder: Die Goldene Olga, den Wanderpokal in Form einer Kuh-Statue.

Strohballen umladen - nach Stoppuhr

Zu absolvieren war beispielsweise ein Hindernislauf, wo die Teilnehmer durch ein Rohr kriechen und über Strohstapel klettern mussten. Daneben wartete der Dauerbrenner, das "Stroh umladen". Nach Stoppuhr wollten fünf Ballen, die vom Förderband fielen, mit der Schubkarre aufgefangen und zum Erntewagen gekarrt werden.

Zum Verschnaufen gab es zwischendurch "Gehirntraining". Da rätselten die Reiterinnen vom Gut Eichelberg, wieviele Kilo der Riesen-Strohballen samt Trecker-Greifer auf die Waage brachte. Sportlicher wurde es dann wieder beim "Stiefel-Boccia" und beim Tennisspielen - Strohballen wurden als Netz verwendet.

Etwa tausend Besucher ließen sich den Spaß nicht entgehen. Für den reibungslosen Ablauf sorgten unter anderem die Helfer vom Technischen Hilfswerk, das die Parkplatz-Einweiser auf der Kuhwiese stellte, und Landfrauen, denen die - an diesem Tag - längste Kuchentafel Rheinens zu verdanken war.

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