Mehr als 15 Minuten Stillstand an Lüner Schranke

Schon wieder Ärger mit einer Bahnschranke: Am Bahnübergang Brunnenstraße standen Autofahrer Donnerstagabend etwa 15 bis 20 Minuten vor verschlossenen Schranken. Nichts ging mehr, es bildeten sich längere Staus. Sogar die Polizei schaltete sich ein.

Lünen.. Wie ein Bahnsprecher am Freitag bestätigte, gab es an dem Bahnübergang einen technischen Defekt. Er verhinderte, dass sich die Schranken hoben, nachdem ein Zug den Übergang passiert hatte. Die Bahn sei von der Polizei informiert worden, nachdem Autofahrer die Polizei alarmiert hatten.

Der Bahnsprecher: "Es gibt dann zwei Möglichkeiten: Entweder fährt ein Mitarbeiter raus und schaltet den Bahnübergang vor Ort wieder frei oder der nächste Zug bekommt einen Langsamfahrbefehl und passiert den Bahnübergang. Sobald er die Kontakte überfahren hat, kann der Übergang vom Stellwerk aus in den Normalbetrieb geschaltet werden."

Donnerstagabend habe man sich für die zweite Variante entschieden, also einen langsam fahrenden Zug. Darüber vergingen 15 bis 20 Minuten. Derartige Störungen gab es in den vergangenen Jahren häufiger an diesem Bahnübergang. Der Bahnsprecher bestritt allerdings, dass er auffallend störanfällig sei. Dass die Technik nicht wie gewünscht funktioniere, komme leider "immer mal wieder vor."

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