CDU ärgert sich über rasende Radfahrer in Fußgängerzone

Aus Sicht der Union gibt es in der Fußgängerzone in Schwerte einige Probleme. Zu schnelle Radfahrer und dann auch noch Autos, die nachts oder während des Wochenendes dort parken würden. Deshalb schrieb Marco Kordt von der CDU einen Brief an die Stadtverwaltung. Wir sind interessiert, wie Sie die Lage vor Ort einstufen.

Schwerte. Er forderte das Ordnungsamt zum Handeln auf.Eigentlich ist vom Beginn der Hüsingstraße bis zu Steinem- und Cava-Platz tagsüber das Radfahren verboten. "Uns geht es auch nicht um Radlker, die langsam und angemessen fahren", stellt Kordt klar. Aber man beobachte immer mehr, dass es einige Radfahrer gibt, die rücksichtslos über die Flaniermeilen rasen. Dabei handelt es sich sowohl um Touristen als auch um Einheimische.

An fehlenden Hinweisschildern kann das nicht liegen. Diese stehen bereits an allen Eingängen zur Fußgängerzone. Daher der Schritt, das Ordnungsamt zu kontaktieren. Die Behörden sollen nun eingreifen - im Falle der Radfahrer käme hier dann die Ordnungspartnerschaft mit der Polizei zum Einsatz.

Reaktion von der Stadt

Jutta Pentling von der Stadt erklärt: "Das Ordnungsamt ist nur für den ruhenden Verkehr zuständig." Das Problem sei gar nicht neu und es wurden bereits mehrere Schritte unternommen, um auffällig schnell Radler in der Fußgängerzone zu bremsen. Wer hier befugt sei, wäre die Polizei. Die Union sieht aber noch einen weiteren Problempunkt. Denn neben den zu rasant fahrenden Radlern, machen auch die Fahrzeugführer in der Fußgängerzone Probleme. "Manche Fahrzeuge parken dort regelmäßig über Stunden und während der gesamten Nacht", beschwert sich Marco Kordt. Bei diesem ruhendem Verkehr könnten dann zumindest verstärkt die Politessen eingreifen.

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