Atlantik-Tief im Anmarsch: Lippe droht Hochwasser

Ab Dienstag wird erneut starker Niederschlag erwartet, die Betriebshöfe bleiben in Hochwasserbereitschaft.
Ab Dienstag wird erneut starker Niederschlag erwartet, die Betriebshöfe bleiben in Hochwasserbereitschaft.
Foto: Beate Rottgardt
Vorsicht an den Ufern der Lippe: Dem Fluss droht in den kommenden Tagen Hochwasser. Am vergangenen Wochenende waren die Wasserstände in Lünen bereits erhöht - weiter flussabwärts stieg der Pegel aber rasant an. Und für die nächsten Tage wird weiterer Regen erwartet.

Lünen.. "Zwischen Hamm und Lünen sind die Wasserstände zwar hoch, aber nicht besorgniserregend", sagt Michael Steinbach, Pressesprecher des Lippeverbandes. Am Unterlauf zwischen Haltern und Wesel war am Wochenende das erste Hochwasser dieses Winters zu verzeichnen. Vorsichtshalber waren die Betriebshöfe des Lippeverbands in Bereitschaft versetzt. Mittlerweile fallen die Pegel zwar wieder, so der Verband, sie können aber ab Dienstag, 13. Januar, wieder ansteigen.

In der Nacht von Sonntag auf Montag erreichte der Flusspegel bei Dorsten seinen vorläufigen Höhepunkt von 7,40 Metern - was einer Durchflussmenge von 108.000 Litern pro Sekunde entspricht. Routinemäßige Kontrollfahrten sind losgeschickt worden, um die Situation im Blick zu behalten.

Starker Niederschlag ab Dienstag

Das interne Informationssystem des Lippeverbands bleibt weiter auf "Gelb", der unteren zweier Warnstufen, stehen - die Betriebshöfe bleiben in Hochwasserbereitschaft. Ab Dienstag, 13. Januar, wird erneut starker Niederschlag durch ein großes Atlantik-Tief erwartet. Wo der jedoch herunterkommt sei schwer vorherzusagen, so Pressesprecher Steinbach. Weil die Böden rings um den Fluss nicht so viel Wasser in kurzer Zeit aufnehmen können, muss man weiter mit Hochwasser rechnen.

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