Altes Hertie-Haus: Umbau soll im Sommer starten

Bisher ist am alten Hertie-Haus noch nichts Sichtbares passiert. Doch hinter den Kulissen wird gemessen, geprüft und gerechnet. Die Statik des Gebäudes wird den Plänen wohl nicht im Wege stehen. Voraussichtlich im Sommer soll mit den Abbrucharbeiten begonnen werden.

Lünen.. Da von dem alten Gebäude keine Bestands-Statistik vorlag, muss die Tragfähigkeit ganz neu aufgerollt werden. Erste Ergebnisse liegen jetzt vor.

"Wir gehen davon aus, dass wir unsere Ausbaupläne wie vorgesehen umsetzen können", kündigte Friedhelm Deuter, Geschäftsführer des Bauvereins, an.

Abbrucharbeiten im Sommer

Das Wohnungsunternehmen hat den seit Jahren leer stehenden Gebäudekomplex in der City im vergangenen Jahr gekauft. Voraussichtlich im Sommer soll mit den Abbrucharbeiten begonnen werden. "Bis dahin gibt es aber noch viel zu klären", sagt Deuter.

Für die Umbauarbeiten zeichnet die Lüner Uding Projektmanagement GmbH mit Architekt Christian Christensen verantwortlich. Die entsprechenden Genehmigungsanträge sind gestellt. Friedhelm Deuter schätzt, dass die Kosten bei zehn bis zwölf Millionen Euro liegen werden. Wie bereits berichtet, ist in dem ehemaligen Hertie-Gebäude ein Mix aus Einzelhandel, Gastronomie und Wohnen vorgesehen. Im Kellergeschoss soll eine Tiefgarage entstehen. Geplant sind auf 3000 Quadratmetern "hochwertige Mietwohnungen" von 50 bis 100 Quadratmetern für unterschiedliche Nutzer - von Familien bis zum Single.

Einige sollen den "Charakter von Reihenhäusern" haben. Neben Dachterrassen bekommt jede Wohnung in den unteren Stockwerken eine Loggia. Mitten in der Innenstadt werde eine parkähnliche Landschaft entstehen. Dazu soll ein Drittel der alten Bausubstanz aus dem Komplex herausgeschnitten und begrünt werden. Zur Marktseite bleiben vier, zur Rückseite drei Stockwerke. Ende 2015, so die Pläne, soll der Umbau abgeschlossen sein.

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