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Pfingstmontag heißt es beim SVS Abschied nehmen

25.05.2012 | 17:14 Uhr
Pfingstmontag heißt es beim SVS Abschied nehmen
Der Weg führt ihn zum SV Dorsten-Hardt: Benedikt Jansen (links) wird am Pfingstmontag im Heimspiel gegen Westfalia Rhynern verabschiedet. (Foto: Felix Hoffmann)

Schermbeck. Zum letzten Heimspiel der Saison und damit auch im bald wieder aufgelösten Fußball-Flop NRW-Liga erwartet der SV Schermbeck (13. Platz/32 Punkte) am Pfingstmontag (15 Uhr) Westfalia Rhynern (11./42).

Auch die Gäste haben keine Chance mehr, die Regionalliga-Relegation zu erreichen, was sich in einer Bilanz von fünf Zählern aus den letzten sieben Spielen widerspiegelt. Die Rot-Weißen haben gar nur drei Punkte eingefahren. Zuletzt kassierte der SVS fünf Pleiten (4:17 Tore) in Serie.

„Wie zu erwarten war, gibt es in diesen Spielen keinen Wettkampf, keine Anspannung mehr. Es fehlt die Bereitschaft, das Letzte aus sich raus zu holen“, sagt SVS-Trainer Martin Stroetzel. „So eine Saison ist nichts für mich!“ Als Motivationsansatz könnte der 46-Jährige an die 0:5-Klatsche im Hinspiel erinnern.

Mit Matthias Müller, Leon Einhaus und dem SVS-Eigengewächs Benedikt Jansen (alle SV Dorsten-Hardt) sowie Seyit Ersoy (SG Wattenscheid) und Keeper Marvin Radüchel (VfL Rhede) werden fünf Akteure verabschiedet. Stroetzel hat noch nicht entschieden, ob für ihn Sven Schneider oder Tim Krückemeier zwischen den Pfosten steht.

Von der A-Jugendlichen hat jüngst der an den Folgen eines Kreuzbandrisses laborierende Lukas Drescher dem Verein seine Zusage gegeben, auch Cantürk Mar will in Schermbeck bleiben. Eingeplant sind bereits Hamudi Baydoun, der am Montag zum Kader gehört, sowie Alexander Frost und Marvin Grunwald. Beide werden aber für die A-Jugend geschont, die einen Sieg aus den letzten zwei Partien benötigt, um erstmals in die Landesliga aufzusteigen.

Fehlen wird dem SVS in den letzten Spielen Moussa Ouattara. Der Abwehrhüne hat vorzeitig frei bekommen, um in Kaiserslautern seine Wohnung aufzulösen und seine Familie in Burkina Faso zu besuchen, bevor er seinen Umzug Richtung Schermbeck vornimmt. „Es ist wichtig, dass er diese Dinge vor der Vorbereitung erledigt hat. Denn nächste Saison brauchen wir ihn dringender als jetzt“, so Stroetzel.

Nach seinen 20 Minuten in Essen könnte auch Nassirou Ouro-Akpo erneut zu einem Kurzeinsatz kommen. „Er ist natürlich noch nicht fit, trainiert aber wieder schmerzfrei“, freut sich der Coach über die Besserung bei seinem Stürmer. Denn um so viel Applaus wie die A-Jugend zu bekommen, müsste auch die „Erste“ mal wieder ein Spiel gewinnen.

Andreas Nohlen


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