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Mautprellen kann teuer werden

15.06.2012 | 08:14 Uhr
Foto: /ddp/Danny Gohlke

In den meisten europäischen Reiseländern ist die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen kostenpflichtig. In Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Mazedonien, Polen, Portugal, Serbien und Spanien zahlt man pro zurückgelegten Kilometer, listet der ADAC in München auf. Die Kosten richten sich also nach der Streckenlänge.

München (dapd). In den meisten europäischen Reiseländern ist die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen kostenpflichtig. In Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Mazedonien, Polen, Portugal, Serbien und Spanien zahlt man pro zurückgelegten Kilometer, listet der ADAC in München auf. Die Kosten richten sich also nach der Streckenlänge.

Vignetten mit unterschiedlichen Geltungsdauern gibt es dagegen in Bulgarien, Österreich, Rumänien, Slowenien, Tschechien und Ungarn sowie in der Schweiz und der Slowakei. In manchen Ländern wird die Maut zum Teil mithilfe von elektronischen Systemen erhoben.

"Anders als bei der Bezahlung an Mautstationen kann der Kauf einer Vignette oder das Anmelden an elektronischen Systemen übersehen werden", warnt ADAC-Mitarbeiterin Regina Ammel. Da sei Vorsicht geboten. "Die Strafen sind oftmals drastisch", sagt Ammel.

Bei einem Mautvergehen in Slowenien würden bis zu 800 Euro fällig. In der Slowakei sei eine Strafe vom Dreifachen des Vignettenpreises üblich, doch auch das Zehnfache sei möglich. Auch das Nachbarland Österreich verstehe bei Mautprellern keinen Spaß: Hier müsse eine Ersatzmaut von 120 Euro oder ein Bußgeld von mindestens 300 Euro entrichtet werden.

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