Mark-E setzt verstärkt auf Windenergie

Stefan Pohl
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen. (step) Der regionale Energiedienstleister Mark-E treibt sein Engagement zur Nutzung der Windenergie voran und verstärkt sich mit einem Windpark im Hunsrück.

Nach Zustimmung durch den Mark-E Aufsichtsrat wurden jetzt die Verträge mit dem Projektentwickler ABO Wind AG aus Wiesbaden über den Kauf eines schlüsselfertig errichteten Windparks mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt Leistung unterzeichnet, wie Mark-E jetzt mitteilte. Die Investitionssumme liege im zweistelligen Millionenbereich.

Errichtet werden sollen sechs 128 Meter hohe Windkraftanlagen vom Typ Repower am Standort Klosterkumbd im Hunsrück. Die Gesamtleistung des Windparks beträgt den Angaben zufolge 20,22 Megawatt. Der Bau hat bereits begonnen, die Inbetriebnahme ist noch für dieses Jahr geplant.

„Der Erwerb des Windparks Klosterkumbd ist ein Meilenstein im Hinblick auf unsere Wachstumsstrategie zum Ausbau erneuerbarer Energien und hier insbesondere im Bereich Windkraft“, so Mark-E Vorstandssprecher Ivo Grünhagen. „Wir sind damit auf einem guten Weg, unser Ziel zu erreichen, nämlich die Errichtung von rund 240 Megawatt Windenergieleistung bis zum Jahr 2020.“ Die derzeitige Gesamt-Erzeugungskapazität des Unternehmens zur Stromerzeugung aus Erdgas, Steinkohle, Wasserkraft, Biomasse und Sonnenenergie liege bei rund 1300 Megawatt.

Aufgrund der leistungsstarken Anlagen und des windgünstigen Standorts auf einer Höhe von 460 Metern erwartet Mark-E einen jährlichen Energieertrag von 39 Millionen Kilowattstunden. Dies sei rechnerisch ausreichend, um mehr als 11 000 Durchschnittshaushalte mit umweltfreundlichem Strom zu versorgen, so Mark-E-Technikvorstand Erik Höhne. Der Betrieb der Windkraftanlage erspare der Umwelt im Vergleich zum derzeitigen deutschen Strommix 400 000 Tonnen Kohlendioxid bei einer angenommenen Betriebsdauer von 20 Jahren. ABO Wind soll auch die technische Betriebsführung der Anlagen übernehmen.