Geisterstunde im Felsendom

Ramon (Erdogan Atalay, li.), Michael (Kai Schumann) und Rebecca (Annette Frier) trauen ihren Augen nicht, als sie einen schleimigen Geist entdecken.
Ramon (Erdogan Atalay, li.), Michael (Kai Schumann) und Rebecca (Annette Frier) trauen ihren Augen nicht, als sie einen schleimigen Geist entdecken.
Foto: rtl

Köln/Balve.. Für die Spukklamotte Geister all inclusive (RTL, 20.15 Uhr) „Geister all inclusive“ (RTL, 20.15 Uhr) wurde nicht nur auf Mallorca, sondern auch im Balver Felsendom gedreht.

Normalerweise sind Erdogan Atalay und Tom Beck bei RTL als „Cobra 11“-Autobahnpolizisten im Einsatz. In diesem Film nun sind sie beiden Hotelangestellte, die es mit allerlei Spuk zu tun bekommen.

Ab in die Sonne. Eigentlich sollten es die Malediven sein, jetzt ist es eben Mallorca. Was Hotelmanager Michael Hagen (Kai Schumann) seiner Rebecca (Annette Frier) nicht verraten hat: Aus Urlaub pur wird nichts, denn im Hotel El Sol, das seinem Chef gehört, geschehen höchst mysteriöse Dinge: Es spukt, Gespenster vertreiben die Gäste. Hagen soll den Club wieder auf Vordermann bringen.

Kein leichtes Unterfangen, denn Personal und Gäste werden unter anderem von einem Bier trinkenden Kellergeist, der sich zu einem Riesenmonster aufblähen kann, einem glühenden Höllenhund und einer Art Moorleiche über die Flure gejagt. Die Geister müssen bekämpft werden, sonst ist Michael Hagen seinen Job los. Ihm zur Seite steht Faktotum Ramon (Erdogan Atalay). . .

Hier ein bisschen „Ghostbuster“, da ein bisschen „Gremlins“ - ungeniert hat Drehbuchautor Derek Meister abgekupfert, allerdings nicht sonderlich gut. Die Gags sind schal und wiederholen sich oft. Die serienerfahrenen Darsteller kämpfen mit den eher putzigen denn gruseligen Geistern, die allerdings perfekt animiert sind. Sie sind die heimlichen Stars des Films, der ansonsten völlig überdreht und der blühende Blödsinn ist.

Erdogan Atalay ist auf den ersten Blick kaum wiederzuerkennen, aber als Katalane mit Akzent irgendwie drollig. Auch an Tom Becks Dialekt muss man sich gewöhnen - er spricht als Animateur Toni bayerisch.

Nicht nur auf der Baleareninsel, sondern auch im Sauerland wurde für den Film gedreht. So standen Annette Frier und Kai Schumann in der Balver Höhle vor der Kamera. Dafür wurde der Felsendom sorgfältig hergerichtet. Allein drei Tonnen Steine und 40 Kubikmeter Mulch mussten in die Höhle gebracht werden, um das Finale vor beeindruckender Kulisse zu drehen.

 
 

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