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Was bei einem selbstgebauten Kinderbett wichtig ist

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Foto: getty
Wer das Kinderbett für den Nachwuchs selbst bauen möchte, muss einiges beachten, um das Kind keinen Gefahren auszusetzen. So ist der Abstand und die Stabilität der Sprossen wichtig, außerdem muss der Lack des Bettes speichelfest sein. Scharfe Kanten müssen ebenfalls vermieden werden.

Köln. 

Wer ein Gitterbett oder einen Laufstall für sein Kind selbst baut, muss auf den Abstand der Stäbe achten: Sie sollten nur 4,5 bis 6,5 Zentimeter auseinanderliegen, rät Felix Scharnagl, Möbelexperte beim TÜV Rheinland. Die Sprossen müssen auch so stabil sein, dass das Kind sie nicht auseinanderbiegen und Kopf oder Rumpf hindurchstecken kann.

Heimwerker sollten bei Kindermöbeln darauf achten, dass sie keine scharfen Kanten haben, und sie sollten gesundheitsverträgliches Baumaterial kaufen. Dazu gehört, dass Lacke und Farben speichelfest und schweißecht sind. Das bedeutet, das Kind kann zum Beispiel die Sprossen des Gitterbettes in den Mund nehmen, ohne dass sich giftige Stoffe lösen. Elemente, in denen sich der Nachwuchs verheddern und dann schlimmstenfalls darin ersticken oder sich damit strangulieren kann, dürfen nicht verwendet werden.

Ein Wickeltisch sollte an der Seite eine Barriere haben, damit das Kind nicht hinunterfällt. Alle Möbel im Kinderzimmer verschrauben Eltern am besten fest mit der Wand. So kippen die schweren Stücke nicht um, wenn sich der Nachwuchs daran hochzieht oder danach greift. (dpa)